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F1-Streit nähert sich dem Ende

Montezemolo und Alonso in Le Mans

Räikkönen & Alonso Foto: dpa 27 Bilder

Im Formel 1-Streit zeichnet sich eine Annäherung der Positionen ab. Die Reise von Luca di Montezemolo nach Le Mans zeigt allerdings, dass es für den Ferrari-Chef auch noch andere Rennserien gibt. Er wird beim Langstreckenklassiker auch Fernando Alonso treffen.

10.06.2009 Michael Schmidt

Aus dem Hauptquartier der Formel 1 gibt es Nachrichten, die Hoffnung machen. Nach der Antwort von FIA-Präsident Max Mosley auf den Reglementsvorschlag der Teams vom 29. Mai haben nun die FOTA-Teams ihrerseits eine Antwort auf das Angebot von Mosley geschickt, sich erst für die Formel 1-WM 2010 einzuschreiben und dann zusammen mit dem Verband eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Mosley prüft FOTA-Antwort

"Wir haben eine sehr konstruktive Antwort verfasst", erklärte McLaren-Chef Martin Whitmarsh. Wie aus FIA-Kreisen verlautet, prüft Mosley das Schreiben der FOTA-Teams. Offenbar bietet es eine gesunde Basis für ein klärendes Gespräch noch vor der Bekanntgabe der Nennungen für 2010 am Freitag, den 12. Juni.

Eine wichtige Vermittlerrolle spielen derzeit CVC, die Inhaber der kommerziellen Rechte. Sie haben kein Interesse an einer Spaltung, denn sie könnten zwischen alle Stühle fallen. Die Formel 1 wäre nicht mehr viel wert, und eine Konkurrenzserie der FOTA-Teams bräuchte CVC nicht. Es macht den Anschein, dass dem mit den Formel 1-Geschäften beauftragten Geschäftsführer Donald Mackenzie ein Durchbruch gelungen ist, beide Parteien zur Vernunft und zu einem Dialog zu bringen, nachdem es am Sonntag in Istanbul noch schwer nach einer offenen Konfrontation gerochen hatte.

Ferrari-Chef in Le Mans

Dessen ungeachtet hat sich Ferrari-Chef Luca di Montezemolo für das 24 Stunden-Rennen von Le Mans angemeldet. Der Besuch des Ferrari-Capos wird die Spekulationen über eine Alternative für Ferraris Rennaktivitäten wieder anheizen. Dabei ist an Montezemolos Reise nichts Ungewöhnliches zu erkennen. In der GT-Klasse nehmen mehrere Ferrari 430 teil.

Allerdings wird Montezemolo in Le Mans auch auf Fernando Alonso treffen. Der Spanier hatte schon lange vor, das 24 Stunden-Rennen von Le Mans einmal zu besuchen. "Dieses Rennen hat mich immer fasziniert. Ich wollte es mir mal live anschauen, und irgendwann möchte ich dort auch einmal fahren", ließ der Spanier zuletzt bei diversen Formel 1-Pressekonferenzen durchblicken.

Superteam: Massa-Räikkönen-Alonso?

Montezemolo und Alonso an einem Ort - das wird die Gerüchteküche in Italien und Spanien wieder anheizen. Seit drei Jahren wird der zweifache Ex-Weltmeister in das Ferrari-Team geschrieben. Viele sehen ihn 2010 bereits in einem Cockpit der roten Autos. Es gibt nur ein Problem: Felipe Massa und Kimi Räikkönen haben Verträge bis Ende nächsten Jahres. Käme es zu einer Piratenserie, wäre das Problem schnell gelöst. Dann würden die acht FOTA-Teams mit je drei Autos antreten. Dann wäre der Weg frei für ein Superteam Massa-Räikkönen-Alonso.

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