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F1 Teamwertung

Fünf Millionen Dollar für einen Platz

Ferrari und McLaren Foto: Wolfgang Wilhelm 61 Bilder

Die WM-Titel sind vergeben. Jetzt geht es bei den Teams um die Plätze hinter BrawnGP und Red Bull. Ferrari und McLaren-Mercedes kämpfen um Platz drei und eine Differenz von fünf Millionen Dollar. Weiter hinten geht es zwischen Williams, BMW und Renault um Platz sechs bis acht.

19.10.2009

Die letzte Spannung in dieser Weltmeisterschaft liegt im Konstrukteurspokal. Zwischen den alten Rivalen McLaren-Mercedes und Ferrari geht es noch um Platz drei. Williams, BMW und Renault tragen einen Dreikampf um Platz sechs aus. Den Fan lässt die Reihenfolge bei den Teams eher kalt. Für die Teams selbst bedeutet es bares Geld.

Zwischen Platz drei und vier liegen rund fünf Millionen Dollar, die man sich mehr oder weniger aus Bernie Ecclestones Einnahmekuchen herausschneiden darf. Bei den Rängen weiter hinten werden die Abstände geringer, aber zwei, drei Millionen Differenz sind für ein Team wie Williams ein nicht unwichtiger Beitrag.
 
Ferrari kämpft gegen die Silberpfeile mit einem Arm auf dem Rücken. Die Scuderia ist ein Einmannteam. Giancarlo Fisichella machte auch in Interlagos nicht den Anschein, als könnte er Kimi Räikkönen in Abu Dhabi helfen. Fisichella ist sauer mit sich selbst: "Bis jetzt gab es noch kein Rennen, bei dem es nach Plan lief." Immerhin nähert er sich in den Rundenzeiten im Rennen seinem Teamkollegen an. Vier Zehntel trennten die beiden Ferrari-Piloten in der schnellsten Rennrunde.

Der McLaren ist besser als der Ferrari
 
McLaren-Mercedes ist besser gerüstet. Auch wenn Heikki Kovalainen in den letzten zwei Rennen leer ausgegangen ist. Der McLaren ist das bessere Auto als Ferrari. Die Streckencharakteristik von Abu Dhabi mit seiner extrem langen Geraden und seine  rechtwinkeligen Kurven sollte dem silbernen Auto entgegenkommen. Lewis Hamilton ist der Mann der zweiten Saisonhälfte. Er holte 40 Punkte seit dem Nürburgring. Sebastian Vezttel brachte es auf 35, der neue Weltmeister Jenson Button nur auf 25.
 
Ganz eng wird es im Mittelfeld. Der Vorsprung von Williams auf BMW ist auf 1,5 Punkte geschrumpft. Und langsam lernt der in Singapur runderneuerte BMW F1.09 das Laufen. Robert Kubicas zweiter Platz war ein Warnschuss. "Wir können in Abu Dhabi genauso gut sein", prophezeit Technikchef Willy Rampf. Interlagos hat die Ingenieure etwas gelehrt. Weniger Abtrieb ist besser. "Wir waren selbst überrascht, wie schnell Robert mit so wenig Anpressdruck war."

Alonso droht ein böser Absturz
 
Renaults Chancen sind eher theoretisch. Das Team aus Enstone muss voll auf Fernando Alonso vertrauen. Romain Grosjean ist ein Totalausfall. Und da Renault wie auch Ferrari schon zu Saisonhälfte die Weiterentwicklung eingestellt hat, bezahlt Alonso jetzt die Zeche. Startplatz zehn spiegelte den Leistungsstand wider. "Mehr geht nicht mehr. Das Auto ist an seine Grenzen angelangt." Alonsos Erkenntnis bedeutet für Renault einen bösen Absturz. Der Weltmeister von 2005 und 2006 droht auf Rang acht zu landen.

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