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F1 Technik-Check 2013

Die ersten Updates der Saison

Lotus F1 Technik 2013 Foto: Grüner 25 Bilder

Normalerweise kommen die ersten größeren Updates des Formel 1-Jahres erst zum Europa-Auftakt in Barcelona. Doch bei einigen Teams gab es auch schon in Übersee neue Teile. Wir haben die interessantesten Technik-Details für Sie in der Galerie gesammelt.

04.04.2013 Tobias Grüner

Die Formel 1-Ingenieure sind in diesem Jahr nicht zu beneiden. Die 3 Testwochen in Spanien lieferten wegen kühler Temperaturen und regnerischen Bedingungen nur wenig brauchbare Daten. Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es 2013 auch während der Saison keine größeren Testmöglichkeiten mehr. Zur Erprobung neuer Teile bleibt somit nur der Trainingsfreitag.

Um erste Erfahrung mit den neuen Autos zu sammeln und die Trainings nicht unnötig zu verkomplizieren, verzichten die Teams normalerweise bei den ersten Rennen auf neue Teile. Doch in diesem Jahr konnte man schon in Australien und Malaysia einige umfangreiche Technik-Updates erkennen. Und in China soll es ähnlich weitergehen. Ferrari plant einen Großumbau. Williams will in Sachen Auspuff nachbessern.

Lotus mit Update-Paket zum Saisonstart

Den Startschuss zum Entwicklungswettlauf hatte Lotus gegeben. In Australien debütierte ein neuer Frontflügel, in Malaysia kam ein neuer Auspuff inklusive Verkleidung dazu. Wegen Zeitmangels gab es allerdings nur eine Version. Romain Grosjean musste verzichten. Da die Teile wie geplant funktionierten, soll in Shanghai auch das zweite Auto nachgerüstet werden.

Einige Updates wurden auch wegen den klimatischen Bedingungen eingebaut. Nach den kalten Wintertests sah man an einigen Autos zusätzliche Luftschlitze und Kühlöffnungen, um die Hitze des Motors abzuleiten. Einige Teams wie Ferrari und Mercedes fuhren an beiden Autos unterschiedliche Lösungen, um mehr Daten zu sammeln.

McLaren feilt am Unterboden

Verbesserungsbedarf bestand auch bei McLaren. In Malaysia waren die Ingenieure so verzweifelt, dass sie zu ungewöhnlichen Maßnahmen griffen. Mit der Handsäge wurde am Unterboden herumgefeilt. Neben den Hinterreifen wurde ein rund 1 cm breites Stück entfernt. Der Eingriff hatte einen positiven Effekt. Die Ingenieure hoffen, der Lösung des Problems ein Schritt näher gekommen zu sein.

Was sich in den ersten Wochen alles an der Technikfront getan hat, zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie.

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