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Formel 1-Technik

Die genialsten Tricks der F1-Designer

Red Bull GT5 X1 Prototype Foto: Red Bull 21 Bilder

Die Formel 1-Designer kommen jede Saison mit neuen kreativen Ideen, um ihr Auto schneller zu machen. Wir sagen Ihnen, was Sie 2011 erwarten können und werfen noch einmal einen Blick auf die genialsten Technik-Tricks der Formel 1-Geschichte.

24.01.2011 Tobias Grüner

In der Formel 1 herrscht ein ständiger Technik-Wettlauf um die besten Ideen. Kaum hat irgendwo ein Designer einen genialen Einfall, beginnt die Konkurrenz auch schon mit der Kopie.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es sich lohnt, verrückte Dinge auszuprobieren. Der Doppeldiffusor brachte Brawn GP den WM-Titel 2009. Die Technik-Highlights der vergangenen Saison, der F-Schacht und der angeblasene Diffusor, wurden zu rennentscheidende Faktoren.

Mutige Formel 1-Technik 2011?

Und auch in der neuen Saison können sich die Fans wieder ein Technik-Feuerwerk freuen. "Unsere Designer haben bereits jede Menge kreativer Ideen", verriet McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh geheimnisvoll. Auch bei Renault hofft man auf den großen Coup. Technikchef James Allison bezeichnete das Design des neuen Autos erst kürzlich als "das Mutigste vom Mutigen."

Auch von Red Bull ist man bekanntlich geniale Technik-Tricks gewohnt. Chefdesigner Adrian Newey gilt als kreativster Kopf der Szene. Teamberater Helmut Marko ließ sich immerhin entlocken: "Für die Unterbringung der KERS-Komponenten haben wir eine interessante Lösung gefunden."

Neue Tricks: KERS und F-Schacht?

Nach der Saison 2009 hatte schon Mercedes-Teamchef Ross Brawn verraten, dass er die schweren Batterie-Elemente über das ganze Auto verteilen wollte. Sogar im Frontflügel sollten die Energiespeicher versteckt werden. Im Meisterkampf hatte Brawn GP jedoch bis zum Ende der Saison auf den riskanten KERS-Einsatz verzichtet. 2011 wird das Thema allerdings nicht ganz so wichtig werden, da die Gewichtsverteilung festgesetzt wurde.

Formel 1-Technik-Experten erwarten eher, dass sich die F-Schacht-Idee in irgendeiner Form an den Autos des Jahrgangs 2011 wiederfinden lässt. Die Möglichkeit, den Luftstrom an einem Flügel ab einer bestimmten Geschwindigkeit abreißen zu lassen ("Stalling") und dadurch weniger Luftwiderstand zu bieten, ist einfach zu verlockend.

FIA versucht Technik-Lücken zu schließen

Die manuelle Bedienung von solchen Systemen ist 2011 allerdings tabu. Teams müssten automatische Stalling-Vorrichtungen einbauen, bei denen der Luftstrom geschwindigkeitsabhängig zum Abreißen gebracht wird. Am Heckflügel hat die FIA jedoch viele Technik-Schlupflöcher gestopft, indem die Mindestradien erlaubter Anbauteile erhöht wurden.

Um alle Technik-Ideen zu entdecken, müssen die Fans also ganz genau hinschauen, wenn die neuen Autos ab kommender Woche bei den Testfahrten in Spanien die ersten Runden drehen. Zur Einstimmung haben wir in unserer Fotoshow noch einmal die genialsten Technik-Tricks der Formel 1 in Bildern zusammengefasst.

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