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Formel 1-Technik

Die größten Technik-Flops in der Formel 1

McLaren MP4-10 Foto: Wolfgang Wilhelm 30 Bilder

Auch die genialsten Formel 1-Ingenieure treffen mit ihren revolutionären Konstruktionen nicht immer ins Schwarze. Wir haben die Archive gewälzt und präsentieren Ihnen hier die größten Technik-Flops der F1-Geschichte.

23.04.2011 Tobias Grüner

Red Bull-Technikchef Adrian Newey gilt als schlauster Kopf der Formel 1. Der geniale Konstrukteur von Sebastian Vettels Weltmeisterauto hatte zuvor schon mit Williams und McLaren Titel gewonnen. Egal ob der flexible Frontlügel, der angeblasene Diffusor oder die Zugestreben-Aufhängung - die Geniestreiche des kauzigen Briten gelten unter Experten als legendär.

Doch auch Adrian Newey hat schon den ein oder anderen Flop produziert. Fragen Sie mal David Coulthard. Die ersten Jahre bei Red Bull waren alles andere als erfolgreich. Als größte Fehlkonstruktion Neweys kann man aber getrost den McLaren MP4-18 bezeichnen. Das revolutionäre Auto sollte die Konkurrenz in der Saison 2003 eigentlich in Grund und Boden fahren. Doch daraus wurde nichts.

Newey baut Formel 1-Autos immer am Limit

Im Auftrag von Teamchef Ron Dennis lieferte Newey ein radikales Auto ab. Doch einen  Renneinsatz absolvierten David Coulthard und Teamkollege Kimi Räikkönen damit nicht. Schon bei den Testfahrten kam es zu einigen unerklärlichen Unfällen. Zudem fiel der MP4-18 gleich mehrfach durch FIA-Crashtests. "Newey nähert sich dem Limit von oben statt von unten", beschrieb es einmal eine fachkundige Stimme im Fahrerlager.

Der gleiche Ansatz wie bei der Sicherheit wurde auch bei der Kühlung gewählt. Die Seitenkästen legte Newey einen Tick zu schlank aus, was zwar der Aerodynamik half, die Temperaturen des Motors aber in ungesunde Höhen trieb. Wenn Sebastian Vettel heute über die Hitzeprobleme seines KERS-Systems klagt, dann ist Newey seinem "Stil" einfach immer noch treu geblieben.

Auch Colin Chapman produziert Technik-Flops

Wer Risiko eingeht, der trifft nicht immer ins Schwarze. Das musste auch der berühmte Lotus-Designer Colin Chapman mehrfach einsehen. Nicht alle Konstruktionen des Briten waren Geniestreiche. Einer der größten Reinfälle war wohl der Lotus 56B mit Gasturbine. Die unbändige Power des Aggregats konnte nicht in Rundenzeit umgemünzt werden. Auto zu schwer, Verbrauch zu hoch, Bremswirkung zu schwach, Ansprechverhalten zu verzögert. Ein Totalflop.

Diese und andere Fehlkonstruktionen haben wir für Sie noch einmal bildlich in einer großen Fotogalerie zusammengefasst. Wer sich statt den Flops lieber die besten Technik-Ideen anschauen will, dem können wir auch helfen: Hier gibt es die "genialsten Tricks der F1-Geschichte".

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