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F1-Technik-Vergleich

So unterschiedlich sind Ferrari und Mercedes

Formel 1 Technik-Vergleich - Mercedes vs. Ferrari - F1 2015 Foto: ams 25 Bilder

Die Autos von Mercedes und Ferrari unterscheiden sich nicht nur durch die Farbe. Auch in vielen Technik-Details sind die Ingenieure auf individuelle Lösungen gekommen. Wir haben die beiden besten Autos der aktuellen Saison im Technik-Vergleich.

22.07.2015 Tobias Grüner

Häufig hört man von den Fans den Vorwurf, dass die Formel 1-Autos heutzutage alle gleich aussehen. Auch Ingenieure wie Adrian Newey stimmen in das Lied ein: Das Reglement sei zu restriktiv, individuelle Lösungen und kreative Ideen kaum noch möglich, so der Vorwurf an die FIA. Doch stimmt das? Wir haben uns die beiden Top-Autos des aktuellen Jahrgangs Mercedes und Ferrari mal etwas näher angeschaut.

Mercedes und Ferrari in vielen Details unterschiedlich

Dabei fallen bereits auf den ersten Blick gravierende Unterschiede zwischen dem Silberpfeil und der roten Göttin auf. Während Mercedes schon im Vorjahr eine ultrakurze Nase salonfähig gemacht hat, ist Ferrari immer noch mit einer weit nach vorne gezogenen Frontpartie unterwegs. Die Italiener ließen sich bislang auch nicht davon beirren, dass immer mehr Kontrahenten, wie z.B. McLaren, Red Bull oder Toro Rosso, ihre Nasen gestutzt haben.

Die Unterschiede zwischen den beiden Autos hören aber nicht an der Front auf. So liegen zum Beispiel zwischen den beiden Diffusor-Versionen Welten. Auch bei den Flügeln um die Seitenkästen verfolgen die Designer komplett unterschiedliche Konzepte. Und wenn man sich die Form der Heckflügelendplatten genauer anschaut, ist kaum zu glauben, dass mit vergleichbaren Entwicklungstools so verschiedene Formen entstehen können.

Top-Autos im direkten Vergleich

Vorderrad-Aufhängung, Unterboden, Leitbleche - überall haben die Ingenieure ganz eigene Lösungen gefunden. Das ist es ja auch, was die Formel 1 seit 65 Jahren so attraktiv für die Zuschauer macht. Umso erstaunlicher, dass solch unterschiedliche Autos am Ende auf der Strecke so ähnlich schnell unterwegs sind. Zu Saisonbeginn lagen Mercedes und Ferrari im Renntrimm fast auf einem Level.

Mittlerweile hat sich der Silberpfeil jedoch etwas abgesetzt. Vor allem in langsamen Kurven ist das Projektil aus Brackley eine Klasse für sich. Ferrari besitzt nur noch den Trumpf des geringeren Reifenverschleißes. Doch mit den harten Pirelli-Gummis, die zuletzt häufiger im Einsatz waren, konnten die Italiener diesen Joker kaum noch ausspielen.

Natürlich gibt es auch Elemente, die sich bei Ferrari und Mercedes stark ähneln, wie zum Beispiel die Onboard-Kameras auf der Nase. Wir sind einmal rund um beide Autos gewandert und zeigen Ihnen in der Galerie die wichtigsten Bauteile im direkten Vergleich.

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