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F1 Techniktrends 2013

Diese Technik-Tricks sehen wir 2013 wieder

Antonio Felix da Costa Red Bull Young Driver Test Abu Dhabi 2012 Foto: xpb 27 Bilder

In der Formel 1 wird ständig nach neuen Tricks gesucht. Das Kopieren der Konkurrenz gehört zum Geschäft. Wir zeigen Ihnen, welche Technik-Trends sich in der vergangenen Saison abgezeichnet haben und was wir davon auch im neuen F1-Jahr wiedersehen werden.

04.01.2013 Tobias Grüner

Stillstand bedeutet in der Formel 1 bekanntlich Rückschritt. Wer beim Entwicklungstempo nicht mit der Konkurrenz mithalten kann, fällt automatisch zurück. Clevere Tricks bleiben auf diesem hohen Niveau nicht lange unentdeckt. Interessante Ideen werden blitzschnell am Computer nachgebaut und in Simulationen getestet. Zeichnet sich ein eigener Vorteil ab, wird gnadenlos kopiert.

Im Laufe einer Saison kann aber nicht jeder Trick nachgeahmt werden. Manche Lösungen passen einfach nicht in das Konzept des eigenen Autos. So hätte Mercedes zum Beispiel gerne der Konkurrenz von Red Bull oder McLaren nachgeifert, die sich mit flexiblen Frontflügeln einen Vorteil verschafften. Am Silberpfeil verhinderten jedoch die eingesetzten Luftkanäle des Doppel-DRS, dass sich der Flügel im Wind etwas verbiegt.

Neuentwicklungen mit alten Technik-Ideen

Manchmal ist die Kopie eines Tricks aber auch einfach zu aufwändig. So war der Mercedes von Beginn an auf die Integration der Luftröhren vom Heckflügel quer durch das Auto zum Frontflügel ausgelegt. Nachbau unmöglich. Auch Red Bulls kompliziertes Schachtsystem im Heck blieb bis zum Ende ohne Nachahmer.

Das könnte sich aber 2013 ändern. Bei der Entwicklung der komplett neuen Autos hatten die Ingenieure genug Zeit, sämtliche Ideen der Konkurrenz zu implementieren. Die Luftführung im Heck a la Red Bull werden wir wohl so oder so ähnlich wiedersehen. Das Mercedes Doppel DRS hat dagegen keine Zukunft. Es ist nach dem neuen Reglement verboten.

Welche Auspuff-Variante setzt sich durch?

Eine große Baustelle bleibt auch 2013 der Auspuff. Nach und nach verlegten in der abgelaufenen Saison alle Teams ihr Endrohr in einen Kanal. Nur Williams und HRT setzten bis zuletzt auf eine konventionelle Lösung. Aber auch bei der "Coanda-Fraktion" - benannt nach dem physikalischen Prinzip der Luftleitung-  gab es Unterschiede.

2012 kristallisierten sich zwei Versionen heraus. So setzten zum Beispiel Red Bull, Sauber und Lotus auf Schacht, der innen auf der Oberseite der Motorhaube integriert war. McLaren, Ferrari und später auch Mercedes gingen einen anderen Weg. Sie legten den Kanal, der die Abgase lenkt, in eine ausgestellte Beule an der Außenseite der Karosserie.

Welche Variante sich in der kommenden Saison durchsetzen wird, können wir noch nicht sagen. In unserer Bildergalerie zeigen wir noch einmal die angesprochenen Trends und verraten Ihnen, was wir 2013 noch an der Technikfront erwarten können.

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