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F1 Technik-Updates GP England / Deutschland

Manches Upgrade wurde zum Downgrade

Mercedes - Updates - GP England/GP Deutschland Foto: ams 35 Bilder

Vor dem Grand Prix-Doppelschlag in England und Deutschland hatten die Formel 1-Ingenieure drei Wochen Zeit, neue Teile zu entwickeln. Sie wurde intensiv genutzt, wie wir Ihnen in unserer Technik-Galerie zeigen. Allerdings funktionierte nicht alles wie geplant.

10.07.2013 Tobias Grüner

Der Technik-Wettlauf der Formel 1-Saison 2013 geht in die heiße Phase. Wer vor der Sommerpause nicht die Kurve bekommt, kann das Jahr abschreiben. Wegen der großen Reglement-Reform kommende Saison kann es sich kaum ein Team leisten, in der zweiten Saisonhälfte noch umfangreiche Weiterentwicklung zu betreiben.

Mercedes bringt neue Teile schneller als geplant

Für viele aktuelle Modelle ist deshalb nun der Endspurt gekommen. Und das zeigt sich auch am Output der Technik-Büros. Nach dem GP Kanada blieben den Ingenieuren 3 Wochen Zeit, neue Teile zu entwickeln und zu produzieren. Der erste Schwung kam in Silverstone. Was nicht rechtzeitig fertig wurde, hob man sich für das eine Woche später stattfindende Nürburgring-Rennen auf.

Einige Teile mussten sogar schneller fertig werden. Zum Beispiel das passive DRS, das Mercedes im Eifel-Training ausprobierte. "Wir wollten damit eigentlich beim Young Drivers Test fahren", erklärte Teamchef Ross Brawn. "Aber der wurde uns ja gestrichen." Da Mercedes unbedingt noch vor der Sommerpause Daten sammeln wollte, entschied man sich für einen Aero-Run mit dem System zu Beginn des ersten Trainings.

Ferrari rüstet Downgrades wieder ab

Bei Ferrari geht man aktuell den anderen Weg. Es werden zwar viele neue Teile produziert und getestet, aber von den Technikpaketen aus Montreal und Silverstone war am Nürburgring kaum noch etwas übrig. Statt Upgrades gab es Downgrades - hastig wurde wieder auf einen alten Stand zurückgerüstet.

In unserer großen Technik-Galerie zeigen wir Ihnen, an welchen Baustellen die Teams in Silverstone und am Nürburgring gearbeitet haben.

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