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F1-Test Bahrain 3

Erneut Probleme bei Ferrari und BMW

Felipe Massa Foto: Ferrari 23 Bilder

Bei windigen Bedingungen haben BMW-Sauber, Ferrari und Toyota am Mittwoch (18.2.) ihre F1-Testfahrten in Bahrain fortgesetzt. Dabei kam nur Timo Glock problemfrei über den Tag.

18.02.2009 Tobias Grüner

Am Dienstag waren es noch elektrische Probleme, die im BMW-Cockpit unplanmäßig die Feuerlöschanlage aktivierten, einen Tag später schlug der Fehlerteufel in der Mechanik zu. Gleich zweimal musste Nick Heidfeld am Nachmittag in Bahrain sein Fahrzeug auf der Strecke abstellen und büßte dadurch wichtige Testrunden ein.

"Das hat uns natürlich einige Fahrzeit gekostet", klagte der Mönchengladbacher, "aber abgesehen davon konnte ich immerhin 444 Kilometer zurücklegen und einige Fortschritte mit dem Auto erzielen." Den schnellsten seiner 82 Umläufe absolvierte Heidfeld in 1:32.993 Minuten, was Rang drei in der Tageswertung bedeutete. "Wir sind immer noch dabei, das Auto richtig zu verstehen und haben bereits ein paar Bereiche ausgemacht, in denen wir uns noch verbessern können", so Heidfeld.

Getriebeprobleme bei Ferrari

Felipe Massa konnte am Mittwoch immerhin 13 Runden mehr zurücklegen und lag in der relativ unbedeutenden Zeitentabelle 76 Hundertstel vor dem Deutschen. Auch Ferrari blieb erneut nicht von Kinderkrankheiten verschont. Ein Getriebeproblem sorgte dafür, dass der Vizeweltmeister am Morgen viel Zeit in der Box verbrachte.

Am Nachmittag war es dann die Elektrik, die für einen Not-Stopp mitten auf der Strecke verantwortlich war. Bis dahin hatte der Brasilianer aber immerhin seine Grand Prix-Simulation komplett abgespult.

Toyota konstant schnell

Besser als der Konkurrenz erging es Toyota-Pilot Timo Glock. Sowohl in der Kilometerwertung als auch in der Zeitentabelle belegte der Kölner die Spitze. Die böigen Bedingungen machten allerdings die Analyse etwas schwerer: "Die Fahrt war heute etwas schwierig, weil der Wind stark und aus einer anderen Richtung als gestern wehte", berichtete der 26-Jährige im Anschluss an seine 132 Testrunden.

Während das Auto problemlos seine Bahnen zog, zeigten sich beim Team erste Verschleißerscheinungen: "Wir leiden langsam an zu wenigen Stunden Schlaf - das Auto scheint das besser auszuhalten als unsere Körper", erklärte Entwicklungschef Pascal Vasselon. Man habe an allen Teilen des Fahrzeugs gearbeitet: Setup, Federung, Aerodynamik und Reifen. "Das Auto ist schnell und konstant", so die positive Erkenntnis aus den letzten Tagen.

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