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F1-Test Bahrain 4

Auch Glock mit Problemen zum Abschluss

Timo Glock Foto: Toyota F1 25 Bilder

Nachdem der Toyota in Bahrain zuletzt lief wie ein Uhrwerk, kamen die Probleme für Timo Glock am Donnerstag (19.2.) fast schon etwas überraschend. Aber auch die Konkurrenz kam erneut nicht unbeschadet über die Distanz.

19.02.2009 Tobias Grüner

Es waren zwei aufregende Testwochen, die nun hinter den drei Formel 1-Teams in Bahrain liegen. An den ersten Tagen waren es vor allem die schweren Sandstürme, die das Programm durcheinanderwirbelten. In der zweiten Woche schlug dann der Technikteufel zu und zwang die Piloten zu vielen unfreiwilligen Pausen. Nur Toyota war bislang weitgehend verschont geblieben von technischen Problemen. Doch zum Abschluss am Donnerstag erwischte es nun auch Timo Glock.

Toyota F1: Aufbau des TF109 1:06 Min.

Ölquelle im Hydrauliksystem

Der Kölner musste seinen TF 109 bereits am Morgen mit einem Hydraulikleck abstellen. Bis die undichte Stelle gefunden war, verging viel Zeit. So kam das japanische Team am Donnerstag nur auf insgesamt 65 Runden. Zum Vergleich: Die Bestmarke von Jarno Trulli am Dienstag lag bei 149 Umläufen. "Es ist wirklich schade, dass unser letzter Arbeitstag hier unterbrochen wurde, aber es war trotzdem ein erfolgreicher Test", lautete das insgesamt positive Fazit von Glock.
 
Auch Chefkonstrukteur Pascal Vasselon konnte zufrieden sein mit dem Ergebnis des Wüstentests: "Wir konnten viele Kilometer mit den Teilen zurücklegen, die wir hier nach Bahrain mitgebracht haben. Das zeigt, dass unsere Zuverlässigkeit stimmt und dass wir mit einer guten Basis an Testdaten in die Saison gehen können."

Heidfeld macht Fortschritte

Ähnlich zufrieden äußerte sich auch Willy Rampf, der Technikchef von BMW-Sauber. "Trotz der Sandstürme zu Beginn war es ein sehr produktiver Test. Wir konnten hier in Temperaturen arbeiten, die wir zu dieser Jahreszeit in Europa nicht vorgefunden hätten." Diese Sonnengarantie haben die drei Teams allerdings auch teuer bezahlt: Rund eine halbe Million Euro extra kostete der Ausflug auf die arabische Halbinsel.
 
Nick Heidfeld nutzte seinen letzten Tag für Abstimmungsarbeiten am Fahrwerk und der Aerodynamik. Allerdings wurde auch der Mönchengladbacher von zwei mechanischen Problemen heimgesucht. Trotzdem kam der F1.09 noch auf den Tagesbestwert von 122 Runden. "Die Bedingungen auf der Strecke waren heute die besten der ganzen Woche", freute sich Heidfeld. "Wir haben ein paar Verbesserungen ausprobiert und das Auto hat wie geplant darauf reagiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir in die richtige Richtung arbeiten."

Massa mit Tagesbestzeit

Bei Ferrari war es Vizeweltmeister Felipe Massa vorbehalten die Testwoche zu beschließen. In 1:32.162 Minuten setzte der Brasilianer knapp vor den beiden Deutschen die Tagesbestzeit. In der Frühe sorgte ein fehlerhaftes Kabel für einen unnötigen Reparaturstop. "Der Großteil des geplanten Programms konnte aber abgeschlossen werden" vermeldeten die Italiener. In seinen 113 Runden konzentrierte sich Massa vor allem auf Tests von Setup und neuen Aerodynamik-Teilen.

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