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F1-Test Barcelona 4

Rosberg überrascht - Brawn weiter dominant

Nico Rosberg Foto: dpa 35 Bilder

Nico Rosberg sorgte zum Abschluss der Barcelona-Tests mit der zweitbesten Zeit für eine kleine Überraschung. Schnellster war am Donnerstag (12.3.) erneut Brawn GP mit Rubens Barrichello am Steuer.

12.03.2009 Tobias Grüner

Die Formel 1 staunt und rätselt: Als hätte es noch einer Bestätigung gebraucht, unterbot Rubens Barrichello die Fabelrunde seines Teamkollegen Jenson Button vom Vortag noch einmal um zwei Zehntel. Mit der Wochenbestzeit von 1:19.044 Min. stellte der Brasilianer erneut eindrucksvoll das überlegene Potenzial des Brawn BGP001 unter Beweis.

Dabei bewies das Honda-Nachfolgeteam, dass der weiße Renner nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig ist. Ohne die aufwändigen KERS-Komponenten waren Kinderkrankheiten in der ersten Testwoche kaum zu beobachten. Auch zum Abschluss spulte das Team wieder problemlose 110 Runden ab.

Williams mit Lebenszeichen

Nur einer konnte am Donnerstag einigermaßen folgen. Williams leerte erstmals diese Woche den Tank und ließ Nico Rosberg einige Qualifikationsrunden drehen. Mit gut einer halben Sekunde Rückstand war der Deutsche zwar immer noch relativ weit entfernt von der Spitze, zeigte aber, dass man Williams noch nicht abschreiben sollte.

Auch Timo Glock bewies am letzten Tag der Testwoche noch einmal die gute Form seines Toyotas. Schneller als die 1:20.091 Min. waren zuvor nur Brawn GP und Williams. Der dritte deutsche Pilot im Einsatz fiel am Donnerstag ebenfalls positiv auf. Sebastian Vettel blieb mit 1:20.576 Min. zwar deutlich hinter der Spitze, führte als Viertschnellster aber immerhin das breite Mittelfeld an.

McLaren-Mercedes leicht verbessert

Eine Verbesserung konnte auch der Weltmeister zeigen. Mit 1:20.869 fuhr Lewis Hamilton fast eine Sekunde schneller als am Vortag. Mit der Spitze können die Silberpfeile allerdings noch nicht mithalten, wie Mercedes-Sportchef Norbert Haug inzwischen bestätigte. Dem MP4-24 fehle es danach vor allem an Abtrieb.

Das Schlusslicht bildete wie schon in der vergangenen Saison Force India. Gut zwei Sekunden hinter der Spitze gab es für Giancarlo Fisichella schon wieder die rote Laterne. Am Motor kann es allerdings nicht liegen. Der ist der gleiche wie beim Boliden des Brawn-Teams.

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