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Formel 1-Test Barcelona: Analyse der Zeiten

Wer ist die Nummer eins in Bahrain?

Michael Schumacher & Felipe Massa Foto: xpb 52 Bilder

Nach dem Testfinale in Barcelona sind die Piloten so schlau wie vorher. Klar ist nur: Es wird spannend wie lange nicht. Auf einer schnellen Runde befinden sich acht Teams innerhalb einer Sekunde. Mit viel Benzin im Tank gibt es allerdings einen klaren Favoriten.

01.03.2010

Nur noch Feintuning für die Autos, Zahlenstudium für die Ingenieure und kurzes Durchatmen für Schumacher & Co: Die Formel 1 steht kurz vor ihrem Countdown. Unmengen von Zahlen liegen den Teams nach den vierwöchigen Testfahrten vor. Doch wer wird beim ersten Rennen in knapp zwei Wochen die Nummer eins sein?

Nicht einmal die Fahrer wagen eine verlässliche Prognose. "Wir haben einige Verbesserungen, aber ist es viel oder nichts im Vergleich zu dem, was die anderen möglicherweise haben oder auch nicht haben?", orakelte Michael Schumacher. "Es ist ein Puzzle, das schwer zu lesen ist. Immerhin wissen wir, dass unsere Aussichten für die ersten Rennen ganz vernünftig aussehen."

Dabei hatte der Altmeister selbst am Wochenende noch Ferrari auf den Favoritenschild gehoben. Dann musste der siebenmalige Weltmeister nach der finalen Bestzeit des Abschlusstests durch Lewis Hamilton auf dem Gradmesser-Kurs nahe Barcelona einräumen: "Sie haben heute sehr stark ausgesehen, kein Zweifel." Beweisen müsse man sich aber auf der Rennstrecke. "Testen ist eine Sache, Rennfahren eine andere", so Schumacher.

Ferrari am schnellsten mit viel Benzin

Eine Analyse der einzelnen Rundenzeiten zeigt: Ferrari präsentierte sich vor allem auf Longruns unglaublich schnell und konstant. Mit viel Benzin konnte die Konkurrenz nicht ganz mithalten. Fernando Alonso und Felipe Massa haben bereits einen guten Kompromiss beim Setup gefunden. Wie schon in den vergangenen Jahren scheint das rote Auto zudem schonender mit den Reifen umzugehen. Da sind auch ein paar Tausendstel Rückstand im Qualifikations-Trimm zu verkraften.

Die Leistungsdichte auf einer schnellen Runde ist schier unglaublich. Nach vier Monaten Winterpause und 15 Testtagen lagen am Sonntag sieben Teams innerhalb von einer halben Sekunde. Nur Sebastien Buemi und Robert Kubica verzichteten auf Runden mit wenig Benzin und blieben genau wie die Neulinge Virgin und Lotus etwas zurück. Toro Rosso hatte allerdings schon am Vortag bewiesen, dass man ebenfalls nicht weit von der Spitze entfernt ist. Das Qualifying von Bahrain könnte somit ein echter Krimi werden.

Mercedes plant großes Update für Bahrain

"Es sieht so aus, dass es eine sehr hart umkämpfte Meisterschaft wird", sagte auch Felipe Massa nach dem Testmarathon in den letzten vier Wochen. "Ich stimme nicht mit all denen überein, die sagen, dass wir die Stärksten sind. Ich denke wir sind bei der Musik, zusammen mit anderen Teams."

Nun kommt es darauf an, was die Teams noch im Köcher haben. Red Bull und McLaren legten am Wochenende in Barcelona schon einmal vor. Beide Autos wurden für die beiden letzten Testtage komplett umgebaut.

Bei Mercedes GP will man die letzte Entwicklungsstufe erst in Bahrain auspacken: "Bei den Tests ist es immer schwer, seine Position im Vergleich zur Konkurrenz zu bestimmen", erklärte Teamchef Ross Brawn nach dem Testabschluss. "Wir haben unser komplettes Aero-Upgrade-Paket zum ersten Rennen geplant, das uns noch einmal weiter voranbringen sollte."

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