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Formel 1 aktuell: F1-Test Barcelona (25.2.)

Webber Schnellster - Di Grassi im Reifenstapel

Barcelona F1-Test 2010 Foto: xpb 37 Bilder

Mehr Fotos ++ Beim großen Formel 1-Testfinale in Barcelona sind seit Donnerstag (25.2.) elf Teams im Einsatz. Zur Mittagspause hält Mark Webber die Bestzeit. Virgin-Pilot Lucas di Grassi sorgte mit einem Abflug für eine Schrecksekunde. Probleme gab es auch bei Ferrari und Lotus.

25.02.2010 Tobias Grüner

Mit viel Action hat der erste Testtag in Barcelona begonnen. Auf dem Circuit de Catalunya gab es bis zur Mittagspause mehr rote Flaggen als in den Stierkampfarenen der katalanischen Hauptstadt.

Di Grassi unverletzt nach Abflug

Den heftigsten Abflug leistete sich Virgin-Pilot Lucas di Grassi. Der Brasilianer kam vor Kurve neun von der Piste ab und schlug in den Reifenstapel ein. Zur Erleichterung der Beobachter konnte der Pilot unverletzt aussteigen. Dass das Auto am Nachmittag noch einmal auf die Piste zurückkehrt, ist unwahrscheinlich.

Interessanterweise fehlte am Virgin VR-01 nach dem Crash der Heckflügel, obwohl das Auto vorwärts einschlug. Noch ist unklar, ob sich das Teil schon vorher gelöst hat. "Wir untersuchen den Unfall noch", kommentierte der Crashpilot am Nachmittag. Erst vor zwei Wochen hatte sich am Auto von Timo Glock ein Teil des Frontflügel ohne Fremdeinwirkung verabschiedet. Da Virgin sein Auto ohne Windkanaltests entwickelt hat, könnte das Thema noch an Brisanz gewinnen.

Lotus und Ferrari mit Problemen

Erster Pilot auf der 4,655 Kilometer langen Circuit de Catalunya war um kurz nach 9.00 Uhr Lotus-Testfahrer Fairuz Fauzy. Wie die meisten anderen bog der Inder aber schon nach einer kurzen Einführungsrunde wieder in die Box ab. Auch der zweite Umlauf von Fauzy endete früh. Mit einem kleinen Hydraulikproblem rollte der grün-gelbe Bolide aus und sorgte für die erste rote Flagge des Tages. Mittlerweile sind die Probleme allerdings gelöst und der zweite Neuling neben Virgin konnte

Auch für Lokalmatador Fernando Alonso lief der Auftakt in die letzte Testwoche nicht nach Plan. Nach nur sieben Runden musste der Ferrari-Neuzugang seinen Dienstwagen abstellen. Der F10 musste am Abschleppseil zurück an die Box gezogen werden. Nach Angaben der Italiener soll ein Defekt in der Motorelektronik zum Stopp geführt haben. Aus Sicherheitsgründen entschieden sich die Italiener, den kompletten Motor zu wechseln. Nach der dreistündigen Reparaturpause fuhr der zweifache Weltmeister kurz vor der Mittagspause aber wieder und schob sich im Klassement auf Rang fünf nach vorne.

Red Bull deutlich in Führung

Schnellster Pilot war am Vormittag Mark Webber. Der Teamkollege von Sebastian Vettel fuhr mit 1:21.487 Minuten mehr als eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes. Auch wenn Webber bei seinem Zwei-Runden-Turn wohl nicht viel Benzin an Bord hatte, erntete der Red Bull Anerkennung von der Konkurrenz: BMW-Technikchf Willy Rampf: "Das ist auch mit wenig Sprit im Tank eine Superzeit. Der Red Bull ist vorne dabei." Den geplanten Longrun am Nachmittag musste Webber allerdings mit einem Defekt beenden.

In der Früh zeigte sich auch Williams-Pilot Nico Hülkenberg kurz ganz oben auf dem Zeitenklassement. Der junge Deutsche belegt aktuell knapp hinter Landsmann Nico Rosberg Rang drei in der Zeitentabelle.

Alguersuari als Dauerläufer

Die meisten Umläufe spulte am Vormittag Jaime Alguersuari im Toro Rosso ab. Bei besten Bedingungen drehte der Spanier 72 Runden. Im Zeitenklassement liegt der Youngster nur knapp hinter Weltmeister Jenson Button auf Rang sieben.

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