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Formel 1-Test in Barcelona aktuell (28.2.)

WM-Favoriten liefern sich heißes Duell

Lewis Hamilton Foto: McLaren 52 Bilder

Am letzten Testtag vor dem Saisonauftakt in Bahrain liefern sich die großen Favoriten ein enges Duell. Die schnellste Zeit erzielte am Sonntag-Vormittag McLaren-Pilot Lewis Hamilton. Ferrari, Red Bull und Mercedes sind aber nicht weit entfernt.

28.02.2010 Tobias Grüner

Es ist die letzte Chance für die elf anwesenden Formel 1-Teams, ihre Autos optimal auf den Saisonstart in Bahrain in zwei Wochen vorzubereiten. Allerdings mussten die Testpiloten wieder einmal mit widrigen Bedingungen in Barcelona kämpfen. Nachdem gestern Schauer das Testprogramm durchkreuzten, sorgten am Sonntag teils heftige Windböen für tückische Verhältnisse.

Am Vormittag kam Lewis Hamilton am besten mit den Bedingungen zurecht. Zur Mittagspause stand der Engländer mit einer Zeit von 1:20.472 Minuten an der Spitze des Klassements. Dabei unterbot Hamilton die bisherige Wochenbestzeit von Nico Hülkenberg um anderthalb Zehntel.

Massa knapp hinter Hamilton

Auch die anderen WM-Favoriten gaben zum großen Testfinale noch einmal richtig Gas. Felipe Massa blieb im Ferrari nur einen Wimpernschlag hinter der Spitze. Nachdem der Brasilianer am Samstag vor allem Rennsimulationen gefahren ist, ließ er am Sonntag erstmals den Sprit aus seinem roten Renner.

Es sieht allerdings danach aus, als können sich die Fans zum Saisonstart auf einen Vierkampf an der Spitze freuen. Auch Sebastian Vettel blieb im Red Bull nur zwei Zehntel zurück. Nach dem Reparaturpech vom Vortag hat sich Red Bull entschieden, dass sich Teamkollege Mark Webber den RB6 am letzten Tag mit dem Deutschen teilen muss.

Schumi mischt vorne mit

Mit Mercedes GP hat auch der vierte WM-Kandidat am Sonntag schnelle Runden gedreht. Michael Schumacher blieb am Vormittag knapp drei Zehntel hinter der Vorgabe von Hamilton. Die Zeit von 1:20.745 Min. liegt nur sechs Hundertstel über der Bestzeit von Teamkollege Nico Rosberg.

Der Vierkampf an der Spitze könnte sich sogar noch etwas ausweiten. Auch Rubens Barrichello legte im Williams eine Bestzeit unter der 1:21er Marke auf den katalanischen Asphalt und bestätigte damit die gute Form des englischen Traditionsteams.

Lotus stärker als Virgin

Die untere Hälfte des Klassements liegt mit mehr als anderthalb Sekunden schon etwas weiter zurück. Seabstien Buemi im Toro Rosso und Kamui Kobayashi im Sauber können in Bahrain trotzdem auf Punkte hoffen. Auf den Longruns mit viel Sprit an Bord fuhren beide Außenseiter konkurrenzfähige Zeiten.

Am Ende des Klassements standen zur Halbzeit des letzten Testtages wie erwartet die beiden Neulinge Lotus und Virgin. Allerdings scheint Lotus das Duell der Debütanten zu gewinnen. Heikki Kovalainen war nicht nur anderthalb Sekunden schneller als Konkurrent Lucas di Grassi, der T127 sieht auch deutlich zuverlässiger aus. Mit 58 Runden konnte Lotus wieder deutlich mehr Kilometer zurücklegen als der anfällige Virgin Renner (35).

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