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Ergebnis F1 Test Barcelona 2013

Hamilton Schnellster zum Abschluss

Lewis Hamilton, Mercedes, Formel 1-Test, Barcelona, 22. Februar 2013 Foto: xpb 68 Bilder

Lewis Hamilton war am letzten Testtag von Barcelona der schnellste Pilot auf dem Circuit de Catalunya. Allerdings war bei widrigen Wetterbedingungen nicht an ein geregeltes Testprogramm zu denken. Insgesamt acht Mal wurde die Sitzung unplanmäßig unterbrochen.

22.02.2013 Tobias Grüner

Die erste Testwoche von Barcelona ging am Freitag (22.2.2012) mit einer Bestzeit von Lewis Hamilton zu Ende. Am achten von insgesamt zwölf Testtagen reichte dem Mercedes-Neuzugang eine Runde in 1:23.282 Minuten, um sich den ganzen Tag an der Spitze der Zeitentabelle zu behaupten. Dabei half allerdings auch das Wetter ordentlich mit.

Nach leichtem Nieselregen in der Früh trocknete die Strecke am Vormittag für kurze Zeit ab. Hamilton ging um kurz vor zwölf Uhr auf einen Longrun mit Medium-Reifen, den er mit der schnellsten Runde des Tages begann. Kurz zuvor war Jenson Button im McLaren dreieinhalb Zehntel langsamer gefahren, was zu Platz zwei reichte.

Regen in der Mittagspause stopp Jagd auf Hamilton

Ein heftiger Regenschauer in der Mittagspause, bei dem es kurzzeitig sogar leicht hagelte, verhinderte weitere Zeitenverbesserungen am Nachmittag. Den Piloten blieb nur die Erprobung der Regenreifen und Intermediates, Boxenstopp-Training und einfach Kilometer abspulen, um die Zuverlässigkeit der Autos zu testen.

Das im Vergleich zu den Vortagen niedrige Zeitenniveau lag nicht nur am Regen. Auch die kühlen Temperaturen und der stürmische Wind verhinderten ein geregeltes Testprogramm. Das Thermometer stieg nie über die 5°C-Marke. Mangels Sonne kam auch der Asphalt nie auf Temperatur. Wie schon in den letzten Tagen gesehen, bieten die Pirelli-Reifen bei diesen Bedingungen nur wenig Grip.

Die rutschige Strecke forderte am Freitag einige Opfer. Gleich acht Mal musste die Sitzung unplanmäßig gestoppt werden. In der Früh havarierten mit Mark Webber und Esteban Gutierrez gleich zwei Piloten gleichzeitig. Der Red Bull war allerdings nur ausgerollt, während der Sauber im Kiesbett steckte. Am Nachmittag passierte Gutierrez das gleiche Missgeschick noch einmal.

Abflüge mit glimpflichem Ausgang

Auch Felipe Massa, Giedo van der Garde und Jean Eric Vergne sorgten mit Ausrutschern in die Sandgrube für kurzzeitige Unterbrechungen. Da alle Piloten den Einschlag in die Bande verhindern konnten, hielt sich der Sachschaden dabei stets in Grenzen.

Trotz seiner zwei Ausflüge ins Kiesbett konnte sich Esteban Gutierrez am Ende die Kilometerkrone aufsetzen. Sauber ließ den Neuling auch am Nachmittag auf feuchter Strecke viele Runden abspulen, um sich mit seinem Auto und den neuen Regengummis vertraut zu machen. So kam der Mexikaner insgesamt auf 96 Runden.

Bei Force India saß am Freitag Jules Bianchi im Auto. Der Franzose kämpft immer noch mit Adrian Sutil um das zweite Stammcockpit neben Paul di Resta. Bei den schlechten Wetterbedingungen konnte Bianchi jedoch nur schwer zeigen, was er drauf hat. Immerhin hielt er seinen Dienstwagen auf der Strecke.

Williams ohne Rundenzeit

Bei Williams verzichtete man am Freitag komplett auf gezeitete Runden. Valtteri Bottas und Pastor Maldonado teilten sich wie schon am Vortag die Sitzung auf. Sie kamen zusammen auf 36 Runden - dabei war aber nicht eine einzige fliegende. Regelmäßig bogen beide Piloten wieder in die Boxeneinfahrt ab, um mit den Mechanikern Reifenwechsel zu trainieren.

Der Testwinter geht am Donnerstag, den 28. Februar an gleicher Stelle in die dritte Runde. auto motor und sport ist dann natürlich wieder mit dem Live-Ticker für Sie vor Ort. Die besten Bilder des Tages finden Sie in unserer Bildergalerie.

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