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F1-Test Barcelona - Ergebnis Tag 3

Williams überrascht mit Wochenbestzeit

Formel 1-Test, Barcelona, 23.2.2012, Pastor Maldonado, Williams Foto: xpb 90 Bilder

Williams-Pilot Pastor Maldonado war am dritten Testtag von Barcelona zum ersten Mal mit wenig Sprit unterwegs und konnte sich direkt die Bestzeit sichern. Michael Schumacher spulte im Mercedes eine Rennsimulation ab. Der neue Silberpfeil lief dabei wie ein Uhrwerk.

23.02.2012 Tobias Grüner

Die Testfahrten von Barcelona haben am Donnerstag eine interessante Wendung genommen. Williams ist plötzlich aufgewacht. Zum ersten Mal wurde der neue FW34 in diesem Jahr mit wenig Sprit auf die Strecke geschickt und prompt lieferte Pastor Maldonado Spitzenzeiten ab. Mit frischen Reifen der Marke super soft fuhr der Venezolaner kurz vor der Mittagspause eine Runde in 1:22.391 Minuten.

So schnell war in dieser Woche noch niemand unterwegs. Maldonado unterbot die ehemalige Bestmarke von Nico Hülkenberg vom Vortag um gut zwei Zehntel. Der neue Williams präsentierte sich am dritten Testtag auf dem Circuit de Catalunya aber nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig. Mit 106 Runden war Maldonado einer von vier Piloten im dreistelligen Bereich.

Die Krone in der Kilometerwertung gab es für Michael Schumacher. Nach den technischen Problemen am Dienstag und Mittwoch lief der neue Silberpfeil endlich wie ein Uhrwerk. 127 Runden standen am Ende auf der Uhr. Am Vormittag fuhr der Deutsche mit 1:23.384 Min. die zweitschnellste Zeit des Tages. Nach der Mittagspause absolvierte Schumi dann eine komplette Rennsimulation.

Red Bull-Rennsimulation schneller als Mercedes

Die Zeiten des Mercedes lagen im Schnitt allerdings knapp eine Sekunde hinter Red Bull. Sebastian Vettel hatte gestern schon eine Grand Prix-Distanz abgespult. Am Donnerstag wiederholte Teamkollege Mark Webber die Übung. Allerdings brach der Australier den Run nach 58 Runden ab. Normalerweise geht ein Rennen in Barcelona über 66 Runden.

Eine schnelle Rundenzeit gab es am Donnerstag nicht von Red Bull. Am Vormittag verbrachte das Auto lange Zeit in der Box. Das Getriebe musste gewechselt werden. Auch wenn es noch Fragezeichen hinter den Spritmengen und dem Zustand der Reifen gibt, scheint der RB8 aktuell einen spürbaren Vorsprung vor dem Mercedes zu haben.

Die anderen Konkurrenten haben bislang auf Rennsimulationen verzichtet. McLaren setzt dagegen auf sauber getrennte Longruns mit verschiedenen Reifenmischungen. Dabei war Jenson Button zwar konstant schnell, auf absolute Spitzenzeiten wird aber weiterhin verzichtet. Der Brite landete bei seinem ersten Auftritt in dieser Woche im Zeitenklassement auf Rang vier hinter dem Sauber von Kamui Kobayashi.

Ferrari immer noch auf der Suche nach Speed

Auch der Ferrari konnte die Konkurrenz noch nicht mit schnellen Runden beeindrucken. Zeitgleich mit Webber kam Felipe Massa am Donnerstag auf Rang sechs. Mit nur 84 Runden verfehlte der Ferrari die 100-Runden-Grenze zudem erneut deutlich. Immer noch tüfteln die Italiener viel mit dem Setup.

Bei Force India lief es ebenfalls nicht rund. Am Vormittag flogen am Auto von Paul di Resta plötzlich Teile der Motorhaube weg, die im Heck noch kleinere Folgeschäden verursachten. Das Auto stand lange zur Reparatur an der Box. Di Resta konnte nicht an die Spitzenzeiten von Hülkenberg anknüpfen und landete im Klassement nur auf Rang acht.

Glock testet Pirelli-Reifen

Einen Platz dahinter wurde Timo Glock geführt. Der Marussia-Pilot saß das erste Mal in diesem Jahr im Auto. "Das war in den ersten Runden etwas komisch. Ich war in der Winterpause ja nur die Fahrrad-Perspektive gewohnt", grinste der Hesse. Da das neue Auto erst in der kommenden Woche vorgestellt wird, verlegte sich Glock auf Reifentests. Schon zum Mittag hatte er alle Pirelli-Mischungen durch. Mit 108 Runden sammelte der Marussia ordentlich Kilometer.

FahrerTeamZeit/ RückstandRunden
1. Pastor MaldonadoWilliams1:22.391 Min.106
2. Michael SchumacherMercedes GP+ 0.993127
3. Kamui KobayashiSauber+ 1.19199
4. Jenson ButtonMcLaren+ 1.527114
5. Jean-Eric VergneToro Rosso+ 2.04278
6. Mark WebberRed Bull+ 2.38097
7. Felipe MassaFerrari+ 2.38084
8. Paul di RestaForce India+ 3.25583
9. Timo GlockMarussia+ 3.782108
10. Vitaly PetrovCaterham+ 4.05770
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