Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ergebnis Formel 1-Test Barcelona (28.2.)

Hamilton mit Bestzeit im Barcelona-Finale

F1 Test Barcelona 2010 Foto: xpb 52 Bilder

Für den Saisonauftakt in Bahrain ist Spannung garantiert. Beim dramatischen Testfinale in Barcelona lagen am Sonntag (28.2.) acht Piloten innerhalb von einer halben Sekunde. Wochenbestzeit fuhr Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes.

28.02.2010 Tobias Grüner

Die elf Formel 1-Teams haben sich das Beste für den letzten von insgesamt 15 Testtagen aufgehoben. In Barcelona legten zum großen Finale fast alle Piloten die Karten auf den Tisch. Die Bestzeitenjagd führte zu einem unglaublich engen Klassement, bei dem am Ende acht Fahrer aus sieben Teams innerhalb von einer halben Sekunde lagen. Die Fans können sich also auf einen spannenden Saisonauftakt in Bahrain freuen.

McLaren schnell und zuverlässig

Mit einer Zeit von 1:20.472 stand am Ende Lewis Hamilton ganz oben im Tableau. Wie schon bei den vergangenen beiden Tests in Jerez sicherte sich McLaren damit die Wochenbestzeit. Hamilton fuhr die schnellste seiner insgesamt 135 Runden bereits am Vormittag und zeigte damit, dass in diesem Jahr von Beginn an mit McLaren zu rechnen ist.
 
Der Vorsprung vor der Konkurrenz könnte allerdings knapper kaum sein. Mark Webber, der am Nachmittag das Cockpit von Sebastian Vettel übernahm, platzierte sich gerade einmal 24 Tausendstel hinter dem Weltmeister von 2008 auf Rang zwei. Vettel hatte bereits am Vormittag eine gute Zeit vorgelegt. Zwei Zehntel Rückstand bedeuteten bei dem engen Feld allerdings nur Platz fünf für den Deutschen.

Ferrari verpasst Bestzeit knapp

Neben Red Bull und McLaren hat auch Ferrari noch einmal mit den Muskeln gespielt. Felipe Massa war am Sonntag erstmals in Barcelona mit wenig Sprit unterwegs und verfehlte die Vorgabe von Hamilton nur um 67 Tausendstel. Auch wenn es mit wenig Sprit nicht ganz zur Bestzeit reichte, so konnte Ferrari die Konkurrenz immerhin mit konstant schnellen Longruns beeindrucken.
 
Auch Adrian Sutil sorgte am Sonntagnachmittag für einige erstaunte Blicke. Zur Überraschung aller konnte der Force India-Pilot die Zeiten im Qualifying-Trim mit den vier großen Teams mitgehen. Anderthalb Zehntel fehlten dem Gräfelfinger am Ende nur auf die Spitze, was Platz vier in der Tageswertung bedeutete. Bisher war Force India bei den Tests eigentlich kaum in Erscheinung getreten. Nach der Spitzenzeit von Sutil muss man das kleine Team aber zumindest für einen Punkteplatz auf der Rechnung haben.

Schumacher hinter Sutil und Vettel

Neben Sutil und Vettel war mit Michael Schumacher auch ein dritter Deutscher im Einsatz. Wie die anderen testete Mercedes GP am Vormittag ebenfalls mit wenig Sprit. Heraus kam eine Zeit von 1:20.745 Minuten. Mit 27 Hundersteln lag der Rekordweltmeister nicht weit weg von der Spitze. Bei den engen Abständen bedeutete es allerdings "nur" Rang sechs im Klassement.
 
Nur ein Zehntel dahinter bewies auch Schumachers ehemaliger Teamkollege Rubens Barrichello, dass die beiden Routiniers noch längst nicht zum alten Eisen gehören. Der Brasilianer bestätigte den guten Eindruck, den Nico Hülkenberg mit seiner Bestzeit am Freitag hinterließ, und reihte sich mit knapp vier Zehntel Rückstand auf Platz sieben ein.

Sauber kämpft um WM-Punkte

Damit sind aber noch nicht alle Favoriten für den Saisonauftakt genannt: Auch Sauber würde gerne ein Wörtchen um die Punktevergabe mitsprechen. Kamui Kobayashi zeigte sich nur 44 Hundertstel hinter der Wochenbestzeit ebenfalls in bestechender Form. Auch die Durchschnittszeiten der Rennsimulationen sind durchaus beachtlich.

Hinter dem Japaner bildete sich dann die erste kleinere Lücke. Sebastien Buemi landete zwar mit 1,6 Sekunden Rückstand nur auf Rang neun, am Vortag bewies der Schweizer allerdings schon, dass er zumindest eine halbe Sekunde schneller fahren kann. Auch die Longruns des kleinen Red Bull-Schwesterteams konnten selbst Experten beeindrucken.

Renault lässt nur Lotus und Virgin hinter sich

Wenig beeindruckend war dagegen die Vorstellung von Renault. In Jerez konnten die schwarz-gelben Autos noch die Pace der Spitze mitgehen. In Barcelona blieben Robert Kubica und Vitaly Petrov dagegen weit von McLaren, Ferrari & Co. entfernt.
 
Noch schlechter sind momentan nur die beiden Neulinge im Formel 1-Feld. Dabei zeigte Lotus zum großen Testfinale noch einmal, dass sie wohl die Nase vorne haben im Duell mit Virgin. Heikki Kovalainen blieb immerhin eine knappe Sekunde vor Konkurrent Lucas di Grassi. Mit mehr als 4,5 Sekunden Rückstand sind aber beide Autos noch weit vom restlichen Formel 1-Feld entfernt. Auch mit der Zuverlässigkeit scheint es noch nicht zu passen. Mit 65 (Lotus) bzw. 49 (Virgin) Runden blieben beide deutlich hinter dem Tagesbestwert von Hamilton (134) zurück.

Umfrage
Wer wird 2010 Formel 1-Weltmeister?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden