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Formel 1-Test Analyse

Was ist die Zeit von Hülkenberg wert?

Nico Hülkenberg Foto: xpb 34 Bilder

Nico Hülkenbergs Bestzeit vom zweiten Testtag in Barcelona war Tagesgespräch. Während Michael Schumacher vor der Runde seines deutschen Kollegen den Hut zog, zeigte man sich bei Sauber wenig beeindruckt.

27.02.2010 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg beendete am Freitag (26.2.) zum ersten Mal einen Formel 1-Testtag als Schnellster. Mit 1.20,614 Minuten lag er sogar vor WM-Favorit Fernando Alonso. Sogar Michael Schumacher verteilte Komplimente: "Hut aber vor dieser Zeit."

Unterschiedliche Meinungen

Williams-Technikdirektor Sam Michael brüstete sich: "Wenn wir am Morgen wie Alonso gefahren wären, wären wir unter 1.20 Minuten geblieben." Sauber-Technikchef Willy Rampf dagegen relativierte: "Es war eine gute Runde, aber keine besondere. Am Nachmittag lag soviel Gummi auf der Bahn, dass der Extragrip den Nachteil durch die höheren Temperaturen mehr als ausgeglichen hat."
 
Ins gleiche Horn stieß Toro Rosso-Teamchef Franz Tost: "18 Grad Außentemperatur macht hier in Barcelona noch nicht soviel aus. Die Rundenzeiten gehen erst in den Keller, wenn es richtig warm wird." Tatsache ist: Hülkenberg war der einzige Fahrer, der am Nachmittag auf Bestzeitenjagd ging."

Schnellste Rennsimulation von Ferrari

Der Rest des Feldes simulierte das Rennen. Nach Durchrechnen aller Zeiten kam ein erstaunliches Ergebnis heraus: Fernando Alonso hätte den imaginären Grand Prix gewonnen. Vor, und jetzt folgt die faustdicke Überraschung, Pedro de la Rosa im Sauber. Der Spanier war sogar noch schneller als Sebastian Vettel im Red Bull. "Ich bin sehr happy mit dem Auto im Renntrimm", strahlte der Spanier. "Wo wir noch zulegen müssen, ist die eine Qualifikationsrunde. Vielleicht liegt es auch an mir, weil ich nach drei Jahren Rennpause noch etwas eingerostet bin.
 
De la Rosas beeindruckender Dauerlauf verspricht noch mehr Spannung vor dem ersten Grand Prix. Es sieht so aus, dass man sich für die ersten vier Rennen von der Papierform verabschieden muss. Ferrari, Red Bull, Mercedes GP und McLaren sind nicht automatisch für die ersten acht Plätze gesetzt. Da könnte gut ein Sauber oder Williams dazwischen fahren.

Toro Rosso nicht zu unterschätzen

Oder sogar ein Toro Rosso? Jaime Alguersuari war bei seiner Rennsimulation einen Hauch schneller als Vettel. Trotzdem bleibt Franz Tost vorsichtig: "Ich erwarte die vier Top-Teams vorne. Wenn es eine Überraschung gibt, dann muss sie uns in den ersten paar Rennen gelingen. danach schlagen uns die großen Teams im Entwicklungswettlauf mit ihrer Power an Menschen, Technik und Geld."

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