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Ergebnis Formel 1-Test in Barcelona (27.2.)

Rosberg mit deutlicher Tagesbestzeit

Nico Rosberg Foto: xpb 31 Bilder

Nico Rosberg ist an seinem letzten Testtag für Mercedes GP die Bestzeit gefahren. Der Silberpfeil-Pilot war am Samstag (27.2.) nicht nur der schnellste Pilot sondern auch der fleißigste. Die Konkurrenz von McLaren und Red Bull musste mit Problemen kämpfen.

27.02.2010 Tobias Grüner

Für viele Piloten bot der Samstag in Barcelona die letzte Gelegenheit zum Testen, bevor es in zwei Wochen in Bahrain endlich um WM-Punkte geht. Nico Rosberg nutzte den Tag und legte von Beginn an los wie die Feuerwehr. Bereits in seinem zweiten Versuch unter Qualifikationsbedingungen fuhr der Mercedes-Pilot die Tagesbestzeit. Mit 1:20.686 Min. befindet sich der Silberpfeil auf einem Level mit dem Williams und Ferrari, die am Freitag ganz vorne landeten.
 
Rosberg war am Samstag nicht nur der schnellste Pilot auf der Strecke sondern auch der fleißigste. Mit 128 Runden legte der Wiesbadener 13 Umläufe mehr zurück als Felipe Massa, der in dieser Kategorie zweiter wurde.

Regen stört Testprogramm

Nach dem spektakulären Start wurde es über den Tag etwas ruhiger. Zwei Stunden nach Trainingsbeginn störten einsetzende Regenfälle das Programm. Auf der feuchten Strecke konnten nur wenige Testdaten gesammelt werden. Erst nach der Mittagspause trocknete die Piste wieder ab und die Zeiten verbesserten sich langsam. Da die meisten Teams auf Longruns unterwegs waren, kam die Bestzeit von Rosberg aber nicht mehr in Gefahr.
 
Auf Rang zwei in der relativ wenig aussagekräftigen Tageswertung platzierte sich Sebastien Buemi. Nur sieben Zehntel hinter dem Silberpfeil bestätigte die kleine Toro Rosso-Mannschaft die positiven Eindrücke der vergangenen Testtage. In dieser Form sind sogar Punkte beim Saisonauftakt möglich.

Button mit Schlussspurt

Mit einigen schnellen Runden schob sich am Ende des Tages noch Jenson Button auf Rang drei. Insgesamt konnte McLaren den guten Eindruck aus der Vorwoche aber nicht bestätigen. Vor allem die Rundenzeiten auf den Longruns konnten die Beobachter nicht beeindrucken. Dazu kam ein früher Defekt, der den MP4-25 ausgerechnet in den trockenen Morgenstunden zu einem Reparaturstopp an die Box zwang.
 
Auf Platz vier beendete Rubens Barrichello den Tag. Der Brasilianer blieb nicht nur 1,3 Sekunden hinter der Bestzeit von Rosberg sondern ebenso weit von der Zeit seines Teamkollegen Nico Hülkenberg entfernt. Allerdings bestätigte der Routinier den guten Eindruck, den Williams an den Vortagen hinterließ.

Massa zeigt starke Form des Ferrari

Auch Felipe Massa bewies wieder einmal die starke Form des Ferrari. Der Brasilianer verzichtete auf Runden mit wenig Sprit, zeigte am Nachmittag jedoch einige beeindruckende Longruns mit konstant niedrigen Zeiten im 1.22er Bereich. Schon am Vortag bewies Fernando Alonso, dass der neue F10 auf einer Renndistanz das schnellste Auto im Feld ist.
 
Vitaly Petrov kam mit seinem Renault auf Rang sechs des Klassements. Nach Auskunft des Teams wurden die Zeiten mit wenig Sprit gefahren und sind somit deutlich weniger wert. Schon am Vortag klagte Robert Kubica über das gelb-schwarze Auto. Knapp hinter Petrov landete Adrian Sutil im Force India, der insgesamt aber einen stärkeren Eindruck hinterließ.

Vettel verliert wertvolle Zeit

Für WM-Kandidat Sebastian Vettel lief sein letzter Testtag nicht wie gewünscht. Am Vormittag musste sich der Deutsche auf wenige Installationsrunden beschränken. "Heute Morgen hatten wir ein kleines mechanisches Problem an einer Pumpe. Das ist nicht schön, wenn das so lange dauert", klagte der Youngster. "Das ist bei den Autos heute so: Manchmal kommt man dran und das Problem behoben und manchmal dauert es eine Ewigkeit." Erst nach der Mittagspause ging es dann etwas schneller voran. Mit drei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit belegte der Vizeweltmeister allerdings nur Platz acht.
 
Sauber ließ es am Samstag etwas gemütlicher angehen. Am Freitag mit Pedro de la Rosa noch ganz vorne mit dabei in der Tabelle belegte Kamui Kobayashi am Ende nur Platz zehn. Davor schob sich überraschend sogar noch Lotus-Pilot Jarno Trulli. Der Qualifying-Spezialist blieb mit dem neuen T127 nur 4,3 Sekunden hinter der Spitze.

Erneut Probleme bei Virgin

Am Ende der Tabelle sortierte sich Timo Glock ein. Wie schon an den Vortagen kämpfte Virgin mit der Zuverlässigkeit. Erst in der Mittagspause wurde die Quelle für ein Ölleck gefunden. 45 Minuten vor Testende konnte der Hesse dann seine erste gezeitete Runde drehen. Am Ende standen 31 Umläufe mit einem Rückstand von 5,6 Sekunden auf die Spitze.

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