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F1 Test

BMW vom Winde verweht

BMW F1.09 Foto: Daniel Reinhard 44 Bilder

Am Donnerstag (22.1.) wurde auch BMW Sauber bei den Testfahrten in Valencia von den Naturgewalten gestört. Der frische Wind wirbelte das Programm von Robert Kubica etwas durcheinander.

22.01.2009 Tobias Grüner

Bisher war der Wettergott BMW Sauber noch immer wohl gesonnen. An den ersten beiden Testtagen herrschten optimale Bedingungen in Valencia. Die fünf Konkurrenten McLaren, Williams, Toyota, Toro Rosso und Renault konnten nur neidisch aus dem verregneten Portimao rüber nach Spanien blicken.

BMW Sauber F1.09 - Shakedown in Valencia 2:35 Min.

Planänderung bei BMW Sauber

Am Donnerstag musste sich aber auch BMW Sauber den Naturgewalten beugen. Allerdings war es nicht der Regen, sondern der Wind, der die Messdaten verfälschte. So entschied sich das Team den Tag mit Zuverlässigkeitstests zu beenden: "Am Morgen war es noch gut, leider erschwerte uns am Nachmittag der Wind die Testarbeit", lautet das durchwachsene Fazit von Testpilot Robert Kubica.

Im Gegensatz zu den Teams in Portimao konnte Kubica aber immerhin wertvolle Kilometer abspulen. Insgesamt 116 Runden zeigte der Zähler am Ende. Nach Abschluss des Programms zeigte sich auch der Pilot versöhnlich: "Wir haben immerhin interessante Ergebnisse sammeln können, die uns dabei helfen, den F1.09 besser zu verstehen." Neben der erwähnten Zuverlässigkeit stand auch die Setup-Arbeit und weitere Startübungen auf dem Programm.

Trockene Strecke in Mugello

Auch bei den Ferrari-Testfahrten in Mugello konnten die Slicks aufgezogen werden. Felipe Massa saß am Steuer und konnte nach Aussage des Teams große Mengen an Daten sammeln, die in den nächsten Tagen ausgewertet werden sollen. Nach 103 Runden musste das Programm allerdings wegen eines Hydraulik-Problems vorzeitig beendet werden.

"Ich bin mit den vergangenen Tagen zufrieden", lautete das Fazit des Vize-Weltmeisters. "Die ersten Eindrücke sind positiv, auch wenn es natürlich noch zu früh für einen Vergleich ist." In puncto Zuverlässigkeit gibt Massa seinem Auto eine "acht" auf der Zehnerskala. Immerhin konnte die Scuderia mit dem neuen F60 1.500 Kilometer zurücklegen. Am Schluss gab es noch einen kleinen Seitenhieb für die Konkurrenz: "Es stimmt, dass es hier auch feucht war, aber angesichts der Bedingungen in Portimao war es wohl die richtige Entscheidung nach Mugello zu kommen."

Kein Programm in Portimao

Aus dem besagten Portimao war am Donnerstag überhaupt kein Fortschritt zu vermelden. Toro Rosso-Pilot Sebastien Buemi besaß sogar die Muße, mit einem Straßenauto über die feuchte Strecke zu zuckeln. Wegen des tief liegenden Nebels konnten nur kurze Installationsrunden gedreht werden. Der Test wurde um 16.00 Uhr vorzeitig beendet. Toyota-Pilot Timo Glock übte sich in Optimismus: "Immerhin findet unser nächster Test in Bahrain statt, wo wir deutlich besseres Wetter und mehr Runden erwarten können. Und die brauchen wir auch dringend bei der Entwicklung des Autos."

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