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F1-Test Jerez 2

Testtag fällt ins Wasser

Foto: BMW / John Townsend

Andauernde Regenfälle haben das Testprogramm in Jerez am Montag (2.3.) gehörig durcheinander gebracht. Toyota-Pilot Timo Glock konnte den 4,4 Kilometer langen Kurs am schnellsten umschiffen.

02.03.2009 Tobias Grüner

Die Testfahrten 2009 stehen unter keinem guten Stern. "Es sieht so aus, als würden die Wolken dem Formel 1-Zirkus um den Globus folgen", klagte das Ferrari-Lager am zweiten Tag der Testfahrten im spanischen Jerez. Die Scuderia legte daraufhin ganz spontan eine Siesta ein und hielt den F60 vor Nässe geschützt in der Box.

Glock Schnellster - Rosberg Fleißigster

Die anderen Teams wollten die Zeit allerdings nicht so einfach ungenutzt verstreichen lassen. Zwei Deutsche taten sich dabei besonders hervor. Während Nico Rosberg mit 114 Runden eine komplette Renndistanz durchschwamm, zog Toyota-Pilot Timo Glock als Schnellster seine Bahnen. Mit 1:30.979 Minuten setzte sich der Kölner an die Spitze der wenig aussagekräftigen Zeitentabelle.
 
"Diese Bedingungen haben die Dinge heute wirklich knifflig gemacht, aber immerhin blieb es konstant nass über die gesamte Testsession", versuchte Glock dem Ganzen noch etwas Positives abzugewinnen. "Das Auto hat sich im Regen gut angefühlt, wie schon in Portugal vor einem Monat. Ich bin also ganz glücklich mit dem Tag."

Kubica kommt ins Rutschen

Auch BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica wurde für 70 Runden in die Nässe geschickt. Dabei wurde die Fahrt allerdings von einem Elektrikproblem gestört, das durch die Feuchtigkeit ausgelöst wurde. Trotzdem erreichte der Pole immerhin die zweitschnellste Zeit des Tages. "Wegen des verringerten Abtriebs verhält sich der F1.09 im Nassen ganz anders als das letztjährige Auto. Mit weniger Grip rutscht das Auto mehr", so Kubica über die Eindrücke des Tages.

Hinter Nico Rosberg auf Rang drei konnte sich der Force India wie schon am Vortag im gesicherten Mittelfeld platzieren. Giancarlo Fisichella wurde allerdings von Problemen mit dem Benzindruck eingebremst. Am Ende standen nur 54 Runden für den erst am Sonntag vorgestellten VJM02. "Sechs Zehntel langsamer als die Bestzeit ist in Ordnung. Hoffentlich kann Adrian Sutil am Dienstag mehr Runden fahren", sagte Fisichella anschließend.
 
Der Force India war damit immerhin schneller als der noch am Vortag dominierende Sebastian Vettel im Red Bull. Auch McLaren-Mercedes hielt sich erneut vornehm zurück und ließ nur den Renault von Nelson Piquet hinter sich.

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