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Jerez Formel 1 Test (Tag 1): Rosberg Schnellster

Feuchter Auftakt in die zweite F1-Testwoche

Bilder vom ersten Testtag in Jerez 2010 Foto: xpb 41 Bilder

Update ++ Die zweite Testwoche in Jerez hat für die zehn Formel 1-Teams mit Regen begonnen. Nico Rosberg sicherte seinem neuem Mercedes-Team die erste Bestzeit. Als erster Neuling zeigte sich am Mittwoch (10.2.) Virgin auf der Strecke.

10.02.2010 Tobias Grüner

Regen war das Letzte, was Red Bull am Mittwoch in Jerez gebraucht konnte. Durch die verspätete Vorstellung des neuen RB6 mussten Mark Webber und Sebastian Vettel eigentlich so viele Kilometer wie möglich sammeln, um den Rückstand auf die Konkurrenz wieder aufzuholen. Doch irgendjemand hatte gestern wohl sein Red Bull nicht artig ausgetrunken.

Erster Defekt am neuen Red Bull

Nachdem die ersten Installationsrunden um kurz nach 9 Uhr morgens noch auf trockener Strecke absolviert waren, fing es in Andalusien langsam an zu tröpfeln. Im Laufe des Vormittags wechselten sich dann immer wieder leichter Nieselregen mit heftigen Schauern ab. Anstatt die neuen harten Reifenmischungen von Bridgestone zu testen, mussten die Teams Intermediates und Heavy-Wet-Regenreifen aufziehen lassen.

Auch am Nachmittag wurde die Strecke nie richtig trocken. Neben dem Regen erschwerte Nebel die Testarbeit. So blieb die Zeitentabelle am Mittwoch praktisch ohne Aussagekraft. Nico Rosberg sicherte seinem neuen Mercedes-Team die erste Bestzeit, weil er in den wenigen trockenen Runden in der Früh am Schnellsten unterwegs war. Hinter dem Deutschen landete Sebastien Buemi im Toro Rosso, gefolgt von Nico Hülkenberg im Williams. Mit 118 Runden stellte Hülkenberg außerdem der fleißigste Mann auf der Strecke.

Defekt legt neuen Red Bull lahm

Red Bull wurde aber nicht nur durch den Regen aufgehalten. Nach nur 47 Runden musste Mark Webber seinen neuen Dienstwagen mit einem technischen Defekt auf der Strecke abstellen. Bis der neue RB6 Huckepack auf dem Abschleppwagen wieder in die Box verfrachtet wurde, ruhte der Betrieb auf der Piste. Nach ersten Aussagen des Teams sollte es sich nur um ein kleines Leck im Ölkreislauf gehandelt haben. Die Reparatur dauerte am Ende aber so lange, dass der neue Red Bull erst 15 Minuten vor Ende der Einheit wieder auf die Strecke zurückkehrte.

Neben dem RB6 des Australiers konnten die mit Regenschirmen bewaffneten Fans auch erstmals einen Blick auf den neuen Force India VJM03 von Tonio Liuzzi werfen. Auf den ersten Neuling der Formel 1-Saison 2010 mussten die mehrheitlich wegen Fernando Alonso angereisten Spanier allerdings etwas länger warten. Erst um kurz nach 13 Uhr verließ der rot-schwarze Virgin-Renner von Timo Glock erstmals die Box. Lange war der Deutsche allerdings nicht zu sehen. Nach fünf Runden war das Vergnügen auch schon wieder beendet.

McLaren mit auffälligen Messgeräten

Als der McLaren von Jenson Button am Morgen an den Tribünen vorbeifuhr, mussten die Fans zwei Mal hinsehen. Die Ingenieure hatten an die Cockpitwände auffällige Messgeräte montiert. Laut Teamleitung sollen die Sensoren die Luftströme messen, die vom Front- in Richtung Heckflügel gelenkt werden.

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