"Wir sind noch weit entfernt von dem, was normalerweise unser Standard ist", erklärte der Brite am Mittwoch (18.3.). Immerhin ist ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Der Finne Heikki Kovalainen saß am dritten von vier Testtagen am Steuer und fuhr mit einer Bestzeit von 1:18.202 Minuten fast eine Sekunde schneller als an den Vortagen.
"Wir haben uns gesteigert, aber das ist noch nicht das was wir wollen", relativierte Whitmarsh die Leistung. Verantwortlich für die besseren Zeiten waren auch die neuen Aerodynamik-Teile, die aus dem Entwicklungszentrum in Woking nach Jerez gebracht wurden. Kovalainen testete neben einem neuen Unterboden auch einen neuen Heckflügel. Nach Angaben des Teams, war der Tag "extrem produktiv".
Nakajima übt Longruns
Als letztes Team neben McLaren-Mercedes war bei besten Bedingungen in Südspanien auch die Williams Mannschaft im Einsatz. Mit 103 Runden war Kazuki Nakajima zwar deutlich fleißiger als sein Silberpfeil-Kollege, in der Zeitentabelle musste der Japaner allerdings einen Rückstand von 1,8 Sekunden hinnehmen. Nico Rosberg bewies allerdings am Vortag, dass der FW31 ebenfalls tiefe 1:18er Runden fahren kann, wenn die Spritmenge stimmt.
Am Donnerstag beschließen die beiden Teams die Testsaison in Jerez endgültig. Für McLaren ist dann erneut Heikki Kovalainen am Steuer, bei Williams erhält Nakajima eine weitere Chance zur Saisonvorbereitung.





