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Die größten Formel 1-Testpannen 2011

Feuriger Test-Auftakt in Spanien

Formel 1 Test 2011 Massa Foto: xpb 36 Bilder

Die Formel 1-Tests in Spanien sind dazu da, um Kinderkrankheiten in der Technik auszumerzen. Doch in Valencia und Jerez kamen die Mechaniker kaum mit der Arbeit hinterher. Wir sagen Ihnen, wo es bei den einzelnen Teams noch hakt.

16.02.2011 Tobias Grüner

Manchen Fahrern klebt das Pech einfach an den Sohlen. Felipe Massa ist so ein spezieller Fall. Als der Brasilianer in Valencia erstmals in den neuen Ferrari F150 einstieg, hatte Teamkollege Fernando Alonso an den beiden Tagen zuvor 205 Runden relativ problemlos absolviert. Und kaum schlägt Massa ein etwas schnelleres Tempo an, fackelt dem Brasilianer plötzlich das Heck ab.

Der Vergleich der beiden Ferrari-Piloten zeigt deutlich: Alonso hat bisher 1.908 Kilometer im neuen Auto zurückgelegt. Massa fuhr mit 1.279 Kilometer ein Drittel weniger. Oder in anderen Worten: Der zweifache Weltmeister aus Spanien hat bereits zwei Grand Prix-Distanzen mehr zurückgelegt.

Schumacher kilometermäßig weit vor Rosberg

Ein ähnlicher Fall ist auch Nico Rosberg. Der Silberpfeil-Pilot hatte in Jerez die Seuche am Schuh. Am ersten Tag schaffte der Silberpfeil 49 Runden. Am letzten Tag des Tests blieb der Rundenzähler schon bei 45 stehen. An den beiden Tagen dazwischen hatte Teamkollege Michael Schumacher 226 Mal die 4,428 Kilometer lange Piste umrundet. Der Kilometerstand nach den ersten beiden Tests in Valencia und Jerez: 1.406 zu 812 Kilometer.

Massa hatte von Beginn an schlechtere Chancen. Fernando durfte als klare Nummer 1 einen Tag länger testen. Rosberg besaß zumindest in der Theorie die gleichen Chancen wie Teamkollege Schumacher. Beide durften dreieinhalb Tage ans Steuer. Auch bei Williams wurde die Zeit brüderlich geteilt. Das Verhältnis von 1.406 zu 750 Kilometer zugunsten von Rubens Barrichello spricht aber auch hier Bände. Wie bei Rosberg und Massa fehlen auch Pastor Maldonado zwei Renndistanzen zum Teamkollegen.

McLaren noch nicht zuverlässig

Die Konkurrenz von McLaren hat ebenfalls noch Nachholbedarf. Der neuen MP4-26 war in Valencia noch gar nicht fertig. Beim ersten Auftritt in Jerez sah man das Auto häufiger in der Garage als auf der Strecke. Die Mechaniker mussten einige Nachtschichten absolvieren. Die Bilanz ist verheerend: Hamilton und Button kamen zusammen auf 173 Runden (1.029 km) an vier Tagen.

Damit liegt McLaren im Hinterfeld der Zuverlässigkeitswertung. Nur Virgin (955 km) rangiert noch knapp dahinter. Und natürlich Hispania, die noch gar kein neues Auto gezeigt haben. Ein weiteres Sorgenkind heißt Lotus. Obwohl der neue T128 schon seit Valencia im Einsatz ist, hat das grüne Auto gerade einmal 50 Kilometer mehr auf dem Tacho als der McLaren.

In unserer Fotoshow sagen wir Ihnen ganz genau, wie viele Kilometer jeder Fahrer schon mit den neuen Autos gefahren ist und welche technischen Probleme bei den bisherigen Tests auftraten.

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