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F1 Testfahrten

Weltmeister wieder im Einsatz

Lewis Hamilton Foto: McLaren-Mercedes 44 Bilder

Nach den ersten Funktionschecks beginnt für die Teams nun der harte Testalltag. Am Mittwoch (21.1.) saßen auch die Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren) und Fernando Alonso (Renault) erstmals im Cockpit.

21.01.2009 Tobias Grüner

So viel vorneweg - auch der dritte Testtag (21.1.) hat noch nicht viel Aufschluss über das neue Kräfteverhältnis in der Formel 1 gegeben. Die sieben aktiven Teams befinden sich vom Entwicklungsstadium mal mehr, mal weniger weit auseinander. Und auch die Tatsache, dass nicht alle Boliden auf der gleichen Strecke testen, erleichtert die Analyse nicht gerade.

Ganz abgeschieden vom Rest des Feldes dreht weiterhin der neue Ferrari F60 in Mugello seine Runden. Am Mittwoch saß Felipe Massa im Cockpit. Doch erneut war das Wetter in der Toskana nicht ganz auf Seiten der Roten. Die großen Regenschauer vom Vortag waren zwar nicht zu beobachten, richtig trocken werden wollte der Asphalt aber auch nicht. Auf Intermediates gelang dem Brasilianer die schnellste seiner 104 Umrundungen (545 km) in 1.33.353 Minuten. Immerhin eine kleine Verbesserung gegenüber den Vortagen.

BMW Sauber F1.09 - Shakedown in Valencia 2:35 Min.

BMW-Sauber mit Wetterglück

BMW Sauber hat in Valencia deutlich mehr Glück. Wie schon bei der Präsentation am Dienstag war auch der Mittwoch von andauerndem Sonnenschein und angenehmen 16°C Grad begleitet. Erneut saß Robert Kubica am Steuer des F1.09 und legte beim ersten richtigen Härtetest knapp 400 Kilometer zurück. "Trotz des frischen Windes am Nachmittag, waren die Bedingungen noch besser als gestern, weil die Strecke mit jeder Runde immer mehr Grip aufbaut", berichtete der Pole.

Kubicas Testplan sah neben Startübungen, Reifen- und Setup-Tests auch einen so genannten "Fuel-Run-Out"-Prüfung vor. Dabei musste der Krakauer so lange auf der Strecke Kilometer schrubben, bis schließlich das Benzin ausging. "Der heutige Fortschritt zeigt, dass wir mit der Entwicklung des F1.09 in die richtige Richtung arbeiten", so das Fazit. Am Donnerstag wird Kubica sein Programm fortführen, bevor am Freitag erstmals Nick Heidfeld in das Lenkrad greifen darf.

Aufhellung in Portimao

Rund 700 Kilometer entfernt im portugiesischen Portimao konnten die anderen fünf Teams endlich aufatmen. Nach den Wolkenbrüchen an den Vortagen trocknete der Asphalt im Laufe des Vormittags immer mehr ab. Schnellster auf der allerdings immer noch sehr rutschigen Strecke war wieder einmal Sebastien Buemi im Toro Rosso. Der Schweizer fährt weiter ein modifiziertes Vorjahresauto und damit außer Konkurrenz.

Bei Williams nutzte Nico Rosberg die trockene Strecke und sicherte sich mit seinen 143 Runden (670 Kilometer) nicht nur den Fleißpokal, sondern auch die zweitschnellste Zeit am Mittwoch. Eine halbe Sekunde dahinter landete Weltmeister Lewis Hamilton, der erstmals seit dem Titelgewinn wieder im McLaren-Mercedes saß. "Es hat sich angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen", beschrieb der Engländer seine Eindrücke nach der Testeinheit.

Die Eingewöhnungszeit im neuen Silberpfeil wurde durch einen Motorfehler allerdings nicht gerade erleichtert. Nach einem kurzen Zwangsstopp ging das Testprogramm es am Nachmittag jedoch wie geplant weiter. Auf trockener Strecke konnten die Mechaniker auch endlich den  schmalen Heckflügel montieren und testen. Insgesamt kam Hamilton auf 81 Runden.

Kinderkrankheiten sorgen für Unterbrechungen

Auch bei Toyota müssen die Mechaniker noch einige Kinderkrankheiten ausmerzen. Timo Glock wurde am Vormittag von einem Feuer im Heck des neuen TF109 unsanft aus dem Cockpit getrieben. Eine Ölleitung ergoss ihren Inhalt auf die heißen Auspuffrohre und sorgte so für  Rauchzeichen. Nach der Reparatur ging es dann am Nachmittag endlich weiter. "Diese ersten Runden im Trockenen haben sich gut angefühlt und stimmen mich positiv, aber wir hatten leider nicht die Zeit, ein vernünftiges Setup zu erarbeiten", bedauerte Glock anschließend.

Eine Sekunde hinter dem Toyota reihte sich Fernando Alonso im Renault ein. Der zweifache Weltmeister kam im neuen Renault auf 85 Runden. Am Donnerstag geht es für die fünf Teams weiter. Allerdings haben die Meteorologen schon wieder Regenschauer angekündigt.

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