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F1 Tests 2014

Formel 1 testet 2014 in Hockenheim

Nico Rosberg Mercedes F1 Test Barcelona 2013 Foto: xpb 48 Bilder

In der Formel 1 wird 2014 wieder während der Saison getestet. Dann gibt es nach den Grand Prix von Spanien, Deutschland, Ungarn und Belgien je zwei Testtage extra. Als Ausgleich verschwinden die Aero-Testtage und die Probefahrten für junge Fahrer.

09.06.2013 Michael Schmidt

Der Widerstand gegen zusätzliche Formel 1-Tests während der Saison 2014 wird immer kleiner. Bei einer dritten Abstimmung zeigten nur noch drei von elf Teams mit dem Daumen nach unten: Force India, Toro Rosso und Caterham. Beim ersten Votum hatten sich noch sechs Rennställe dagegen gesperrt.

Die elf Teammanager verständigten sich am Samstag vor dem GP Kanada auf folgendes Programm. Es soll innerhalb der Saison 2014 je vier Testtage geben, und zwar im Anschluss an die Rennen in Barcelona, Hockenheim, Budapest und Spa-Francorchamps. Damit würden Reisekosten gespart. Hinter Hockenheim steht noch ein Fragezeichen. Dort ist die Anzahl der Motorsport-Veranstaltungen an eine bestimmten Lautstärke beschränkt.

Aero-Tests und Young Driver Tests entfallen

Als Ausgleich entfallen ab 2014 die Aerodynamik-Testfahrten komplett. Bis jetzt waren vier Tage auf Flugplätzen oder Kreisbahnen erlaubt. Ein Aero-Testtag mit maximal 250 Kilometern kostet die Teams rund 250.000 Euro. Richtige Testtage sind teurer, weil mehr gefahren und das Material härter belastet wird. Auch die Promotion-Tage schrumpfen. Von acht auf zwei Tage à 100 Kilometer.

Die drei Testtage für Newcomer verschwinden ganz. Darin sieht Mercedes-Teamchef Ross Brawn ein Problem. "Wie stellen wir sicher, dass während dieser acht Tage auch junge Fahrer zum Einsatz kommen und Pirelli sein Entwicklungsprogramm durchziehen kann? Viele Teams werden ihrem eigenen Testprogramm den Vorrang geben."

Dürfen F1-Tests 2014 verrechnet werden?

Diskutiert werden soll noch, ob kleinere Teams statt einem Testtag auf der Rennstrecke einen Tag mit dem Originalauto im Windkanal bekommen. Das wäre billiger. Sauber und Force India hatten den Vorschlag eingebracht, der allgemeine Zustimmung fand. Der FIA-Weltrat wird am 27. Juni über den Vorschlag abstimmen.

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