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F1-Tests Monza

Massa nicht zu stoppen

Foto: Daniel Reinhard

Ferrari dominierte den ersten Testtag (29.8.) in Italien nach Belieben. Türkei-Sieger Felipe Massa setzte in 1:22,376 Minuten die Bestzeit vor Ferrari-Testfahrer Luca Badoer (1:22,535 Minuten). Renault ist weiter im Hintertreffen.

30.08.2006 Markus Stier

Giancarlo Fisichella war in 1:22,743 Minuten schnellster Renault-Fahrer. Fernando Alonso ließ sich von Heikki Kovalainen vertreten. Renault fehlte zum Auftakt der viertägigen Monza-Tests auf der 5,7 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke eine halbe Sekunde auf Ferrari.

Zu allem Überfluss blieben beide Autos der Gelbblauen einmal mit Defekt liegen. Alle Teams arbeiteten mit flachen Flügeleinstellungen und testeten Reifen. Die Bestzeiten lagen durch die um 200 PS schwächeren Motoren etwa zweieinhalb Sekunden über dem Rundenrekord von Juan Pablo Montoya.

Vettel wieder im BMW

Drittschnellster war am Dienstag Mark Webber im Williams-Cosworth in 1:22,743 Minuten. BMW ließ wieder Neuling Sebastian Vettel ins Auto steigen, der unter 15 Fahrern die achtschnellste Runde drehte, während sich Nick Heidfeld mit Platz zwölf beschied.

Pechvogel des Tages war Sakon Yamamoto im Super Aguri, der wegen technischer Probleme erst am Nachmittag die Box verlassen konnte, kaum war der Japaner unterwegs, verlor ein Reifen Luft. Vermutlich hatte sich eine lose Schraube den Weg durch den Gimmimantel gebahnt. Am Ende des Tages hatte Yamamoto keine gezeitete Runde gedreht.

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