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Formel 1: Timo Glock bei Virgin Racing

Rollout des neuen Virgin VR01 in Silverstone

Virgin Racing Foto: Virgin Racing 20 Bilder

Am Donnerstag (4.2.) durfte Timo Glock zum ersten Mal seinen neuen Virgin Formel 1-Renner testen. Der Rollout mit dem VR01 in Silverstone sei gut gelaufen, berichtet der ehemalige Toyota-Pilot anschließend zufrieden.

05.02.2010 Tobias Grüner

Endlich ist die lange Winterpause auch für Timo Glock beendet. Während die Konkurrenz schon seit Montag in Valencia ihre Runden drehte, ging es für die junge Truppe von Virgin Racing erst am Donnerstag zur Jungfernfahrt auf die Bahn. In Silverstone feierte der einen Tag zuvor präsentierte Virgin VR01 sein Debüt.

Glock zufrieden mit dem VR01

"Der Roll-out ist gut gelaufen. Das ist schon mal sehr wichtig," berichtete Timo Glock nach den ersten Kilometern. "Ich bin heute einfach nur glücklich, den VR01 zum ersten Mal auf der Strecke bewegt zu haben. Ansonsten ist es einfach noch zu früh, eine konkrete Aussage zu treffen. Aber ich bin mir sicher, dass wir bei den Tests in Jerez ziemlich schnell feststellen werden, wo wir stehen."

In der nächsten Woche trifft der F1-Neuling dann in Spanien erstmals auf die Konkurrenten. Auch wenn Virgin Racing nicht rechtzeitig zum ersten Test fertig war, so konnte man immerhin als einziger Neuling überhaupt ein fertiges Auto präsentieren. Und so lautet das Saisonziel der Mannschaft aus dem englischen Dinnington einfach, das beste der neuen Teams zu werden.

Glock bleibt realistisch

Glock versucht die Erwartungen niedrig zu halten: "Für mich ist es wichtig, dass wir uns Schritt für Schritt weiter entwickeln. Dann habe ich auch kein Problem damit, nicht gleich vorne mitzufahren. Gegen die ersten Top Ten Positionierungen am Ende der Saison hätten wir natürlich auch nichts einzuwenden," sagte der Odenwälder zu seinen Saisonzielen.

"Im Hinblick auf die Performance müssen wir realistisch bleiben. Wir müssen im Hinterkopf behalten, wo wir her kommen. Das Auto ist eine komplette Neuentwicklung. Anders als die anderen Teams hatten wir keine Datenbasis, sondern haben komplett bei Null angefangen."

Praxistest muss Simulation bestätigen

Virgin ging bei der Entwicklung komplett neue Wege. Anstatt die Aerodynamik im Windkanal zu entwickeln, setzte das Team auf die Kraft die Computer. Nun hofft Glock, dass der erste Praxistest in Jerez die Simulationen am Rechner bestätigt. Optisch gefällt dem Deutschen sein neuer Dienstwagen schon einmal sehr gut: "Die Kombination aus rot und schwarz auf dem VR01 ist einfach genial. Das wird auf der Rennstrecke definitiv auffallen."

Ob die Leistung mit der Optik mithalten kann, werde man in den ersten Rennen sehen: "Wir müssen während der Saison sicherlich ein paar Nackenschläge einstecken, mit denen wir momentan noch nicht rechnen. Wichtig ist aber, dass wir uns weiter entwickeln. Ansonsten wollen wir in unserer ersten Saison alle Chancen nutzen, die sich uns bieten, an den Punkten zu kratzen. Ich bin schon heiß drauf."

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