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F1-Transfermarkt in Bewegung

Hülkenberg landet bei Sauber

Nico Hülkenberg GP Korea 2012 Foto: xpb

Felipe Massa bleibt bei Ferrari. Nico Hülkenberg krönte den Tag, an dem er beim GP Korea Sechster wurde, mit seiner Unterschrift für Sauber. Sein Teamkollege wird entweder Esteban Gutierrez oder Kamui Kobayashi. Die besten Chancen auf das Hülkenberg-Cockpit bei Force India haben Adrian Sutil und Sebastien Buemi.

15.10.2012 Michael Schmidt

Die Würfel im Transferpoker beginnen langsam zu fallen. Ferrari wird in dieser Woche Felipe Massa für eine weitere Saison bestätigen. Der Brasilianer hat aus den letzten fünf Rennen 56 Punkte geholt, mehr als Teamkapitän Fernando Alonso. Das war sein Anstellungsvertrag. Rennleiter Stefano Domenicali erteilte ihm die Absolution: "Wir sind sehr happy mit Felipes Leistungen. Er ist ein exzellentes Rennen gefahren. Seit er das Auto und die Reifen besser versteht, ist er wieder der Felipe, den wir kennen. Würden wir nicht an ihn glauben, wäre er schon nicht mehr bei uns. Sie werden sehr bald erfahren, was mit ihm passiert."

Hülkenberg unterschreibt bei Sauber

Massa geht bei Ferrari in sein achtes Jahr. Romain Grosjean sicherte sich eine weitere Anstellung bei Lotus durch ein fehlerloses Rennen. Hätte der Franzose ein weiteres Mal einen Unfall ausgelöst, wäre die Option auf ihn wahrscheinlich nicht eingelöst worden. Hülkenbergs Management stand auch mit Lotus in Kontakt. Damit konnte Nico Hülkenberg seinen Vertrag bei Sauber unterzeichnen. Der lange Rheinländer gibt Sauber aus zwei Gründen den Vorzug. Die Schweizer haben in den letzten beiden Jahren bewiesen, dass sie zuverlässig gute Autos bauen und weiterentwickeln können. Und als Sauber-Fahrer kann er leichter den Absprung zu Ferrari schaffen, sollte Massas Zeit dort einmal ablaufen. Wer die Nummer zwei bei Sauber wird, entscheidet vermutlich die Mitgift. Im Augenblick ist es ein Rennen zwischen Kamui Kobayashi und dem Mexikaner Esteban Gutierrez. Da der 21-Jährige aus Monterrey ein gewisses Risiko darstellt, werden die mexikanischen Sponsoren des Schweizer Rennstalls ein bisschen tiefer in die Tasche greifen müssen.

Force India-Cockpit heiß begehrt

Bei Force India steht eine lange Schlange von Fahrern an, um den Platz von Hülkenberg zu füllen. Ganz oben steht Adrian Sutil. Das Team kennt den Gräfelfinger. Das ist sein Vorteil. Weitere Kandidaten sind auch die ehemaligen ToroRosso-Fahrer Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari. Sogar Rubens Barrichello hat sich aus Brasilien gemeldet. Auch hier ist ein finanzielles Mitbringsel willkommen. Force India gehört wie Sauber zu der Budget-Kategorie 80 bis 90 Millionen Euro.

Williams wird 2013 vermutlich mit Pastor Maldonado und Valtteri Bottas fahren, Caterham mit Heikki Kovalainen und Charles Pic, Marussia mit Timo Glock und Max Chilton. Bei ToroRosso bleibt alles beim Alten. Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne bekommen eine zweite Chance.

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