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F1-Triebwerke

Schon drei Motorschäden in diesem Jahr

Monte Carlo 2009 Foto: dpa 64 Bilder

BMW-Rennleiter Mario Theissen und Mercedes-Sportchef Norbert Haug hatten es vor der Saison angekündigt. Es wird mehr Motorschäden in diesem Jahr geben. Monte Carlo brachte die Motorplatzer zwei und drei.

29.05.2009 Michael Schmidt

Monte Carlo ist eigentlich keine Motorenstrecke, und dennoch wurden ein Renault V8 und ein BMW-Achtzylinder am Donnerstag zu Grabe getragen. Sebastian Vettel und Robert Kubica verloren viel Trainingszeit, aber dank der neuen Acht-Motoren-Regel keine Startplätze mehr. Der Schaden hielt sich für beide in Grenzen. Beide Triebwerke waren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt.

Viel Rauch bei BMW und Renault

Vettels Motor hatte die Rennen von Sepang und Shanghai und zwei Freitagstrainings auf der Kurbelwelle. Der Siegermotor von China hatte demnach zum Zeitpunkt des Defekts 1.415 Kilometer abgespult. Das Triebwerk von Kubica war nach dem Saisonauftakt von Melbourne noch in den drei Freitagstrainings von Sepang, Shanghai und Bahrain eingesetzt worden. Monte Carlo sollte der letzte Auftrag für den ersten der acht BMW-Motoren werden. Bei Kilometerstand 1.743 kam der finale Knall.
 
Anders liegt der Fall bei dem Motorschaden des Polen beim GP Malaysia. Dieses Triebwerk war zum Zeitpunkt des Schadens erst 220 Kilometer alt. Nach Aussagen von BMW ist der Verlust des Aggregats weit vor Ablauf seiner prognostizierten Laufzeit inzwischen wieder wettgemacht.

Mercedes-Rekord: ein Motor - drei Siege

Kubica setzte beim GP Monaco Triebwerk Nummer mit der FIA-Seriennumer 05 ein. Es war das vierte von bislang acht. Der Motor wird in Zukunft bei Freitagstrainings seinen Dienst tun, genauso wie das andere überlebende Triebwerk aus Kubicas Kontingent.
 
Mercedes hatte in Monte Carlo einen anderen Rekord zu feiern. Der Sieger-Motor von Monaco hatte Jenson Button bereits in Bahrain und Barcelona zum Sieg getrieben. Nach drei Renndistanzen, drei Qualifikationen und drei Samstagvormittagstrainings bekommt der Mercedes V8 nun an einem Freitag sein Gnadenbrot.

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