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F1-Verfassung

Auch Williams unterschreibt

Foto: Daniel Reinhard

Update ++ Der britische Rennstall Williams hat das neue Concorde Agreement für die Formel 1 unterzeichnet. Williams-Geschätfsführer Chris Chapple fordert die konkurrierenden Hersteller auf, ihre Pläne für eine eigene Rennserie aufzugeben.

07.12.2005

"Wir haben die Pflicht, eine Spaltung zu verhindern", sagte Teamchef Frank Williams am Mittwoch (7.12.). Der Engländer sympathisierte bereits seit dem Abwandern von BMW mit der Fortführung der Formel 1 unter Leitung von Bernie Ecclestone. Neben Williams haben bereits Ferrari, Red Bull, Toro Rosso, Midland und der neue Super-Aguri-Rennstall das neue Concorde-Abkommen unterschrieben.

Das gegenwertige Agreement, das die sportlichen und geschäftlichen Belange der Formel 1 zwischen Teams und Sportbehörde FIA regelt, läuft Ende 2007 aus. Die Autohersteller BMW, Mercedes, Renault, Toyota und Honda haben sich im Winter 2005 zwecks Gründung einer eigenen Topserie zusammengeschlossen. Zur Zeit versucht Ecclestone, die japanischen Hersteller von diesem Plan abzubringen.

Chris Chapple: "Hirnblockade oder persönliche Interessen.

Interessantes Detail: Toyota versorgt Williams ab 2007 mit Motoren. In Toyota-City fährt man also jetzt schon zweigleisig. Nichtsdestotrotz hat man Ende November die weitere Zusammenarbeit mit den anderen Herstellern bekräftigt. Aus dem Lager der Konzerne heißt es, man nehme die Unterzeichnung von Williams bei Ecclestone zur Kenntnis, der Vorgang habe aber keinen Einfluss auf die eigenen Aktivitäten.

Williams-Geschäftsführer Chris Chapple: "Wenn die Hersteller sich die Situation ansehen, müssen sie feststellen, dass sie doch fast alles erreicht haben, was sie wollten. Nach unserer Ansicht ist der Schaden einer neuen Serie viel größer als die Dinge, die uns von der FIA oder der FOM trennen."

Chapple schießt noch schärfer: "Es wird keine neue Serie geben. Was nun auf dem Tisch liegt, ist ein großer Erfolg. Einige Leute bei den Herstellern sind offenbar nicht in der Lage das zu akzeptieren. Entweder leiden diese Leute an einer Hirnblockade, oder da sind persönliche Interessen im Spiel.

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