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F1-Wertungssystem

Medaillen nicht besser als Trophäen

Foto: dpa

Noch immer ist Bernie Ecclestone von seiner Idee angetan, das Punktesystem in der Formel 1 durch Medaillen zu ersetzen. Auf die Motivation der Fahrer hat das aber scheinbar keinen Einfluss.

15.01.2009 Tobias Grüner

Als F1-Boss Bernie Ecclestone im vergangenen Herbst seinen Vorschlag präsentierte, künftig die Punkte in der Fahrerwertung abzuschaffen und nur noch die ersten drei mit Medaillen wie bei Olympia zu belohnen, ging ein Aufschrei durch die Fangemeinde .

Nun melden sich auch die ersten Fahrer kritisch zum angedachten Wechsel des Wertungssystems. Am Rande der Ferrari-Saisoneröffnung in Madonna di Campiglio bestätigten sowohl Kimi Räikkönen als auch Felipe Massa, dass sich für sie nichts verändern würde. "Ich will immer Rennen gewinnen. Da ist es mir egal, ob ich am Ende eine Trophäe oder eine Medaille bekomme", sagte Räikkönen.

Massa setzt auf andere Mittel

Massa bezeichnet die Idee immerhin als "interessant". Auf seine Einstellung im Rennen hätte das allerdings keine großen Auswirkungen: "Das würde gar nichts verändern", ist sich der Brasilianer sicher.

Der Ferrari-Pilot setzt seine Hoffnungen eher darauf, dass sich die Regeländerungen positiv auf das Spektakel auswirken. Allerdings können erst die Tests zeigen, ob die KERS-Einführung, die abgespeckte Aerodynamik und die beweglichen Frontflügel dazu beitragen, das Überholen zu erleichtern.

Auch die Tatsache, dass Massa mit einem Medaillensystem Weltmeister geworden wäre, ruft beim Mann aus Sao Paulo nicht gerade Begeisterung hervor: "Das bringt doch nichts, nachträglich zu sagen, dass ich Weltmeister geworden wäre. Vor der Saison stehen die Regeln fest und nur das zählt."

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