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Young Driver Test 2013 (Fotos Tag 1)

Formel 1 fährt die Mess-Antennen aus

Nicolas Prost - Lotus - Young Driver Test - Silverstone - 17. Juli 2013 Foto: xpb 64 Bilder

Am ersten Tag des Young Drivers Test stand vor allem das Sammeln von Messdaten im Vordergrund. Dazu bauten die Ingenieure wilde Sensor-Konstruktionen an die Autos an. Wir haben die Bilder der verrückten Antennen.

17.07.2013 Tobias Grüner

Ursprünglich war der Young Drivers Test einmal dazu gedacht, jungen Nachwuchsfahrern die Chance zu geben, ihr Talent zu zeigen. Mittlerweile wird die einzige Testgelegenheit des Jahres während der Saison vor allem dazu genutzt, Technik-Entwicklung auf der Strecke zu betreiben. Bei einigen Teams wird der Junior-Test vor allem auch als willkommene Einnahmequelle angesehen. Testtage werden meistbietend verkauft. Talent und Zukunftsperspektive spielen da nur eine untergeordnete Rolle.

Young Drivers Test startet mit Aero-Runs

Zum Auftakt der Silverstone-Woche mussten die meisten Nachwuchskräfte zunächst ihr Tempo drosseln. Um Daten über die neuen Reifen zu gewinnen und Aerodynamik-Messungen durchzuführen, wurden die Autos mit großen Sensor-Konstruktionen bestückt. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit zuckelten die ambitionierten Junioren um den 5,901 Kilometer langen Traditionskurs.

Technik-Fans kamen nicht nur wegen der komplizierten Messapparate auf ihre Kosten. Ein genauer Blick auf die Autos zeigte, dass die Teams mit einigen Updates experimentierten. Bei McLaren war zum Beispiel eine seltsame blaue Beschichtung auf dem Unterboden zu erkennen. Red Bull probiert schon seit längerem ein Art Harz als Hitzeschutz in diesem Bereich - allerdings deutlich unauffälliger.

Webber und Räikkönen wieder ausgeladen

Bis auf Paul di Resta waren zu Beginn der Testwoche vor allem die Nachwuchspiloten im Einsatz. Die Tests mit den Stammfahrern folgen erst später. Die FIA hat mittlerweile noch einmal klargestellt, dass die erfahrene Fraktion nur einen einzigen Tag testen darf. Daraufhin musste Red Bull sein Programm umstellen. Auf den Einsatz von Mark Webber wird nun verzichtet. Daniel Ricciardo fährt erst Donnerstag einen halben Tag. Sebastian Vettel darf am Freitag einen Halbtagsjob antreten.

Nicht nur der zeitliche Rahmen, auch der inhaltliche Umfang der Testarbeit der Stammpiloten wurde genauer definiert. Wie die FIA schon angekündigt hatte, sollen sie tatsächlich ausschließlich zum Reifentesten eingesetzt werden. Wenn die älteren Piloten im Einsatz sind, darf zwischen den einzelnen Runs höchstens der Frontflügel angepasst werden. Vergleichsfahrten mit Update-Teilen sind tabu.

McLaren-Junior Schnellster an Tag 1

In der wenig aussagekräftigen Zeitentabelle hatte am Ende McLaren-Youngster Kevin Magnussen die Nase vorne. Der Däne spulte zudem als einziger 100 Runden ab. Paul di Resta blieb knapp 2 Zehntel dahinter auf Rang 2. Antonio Felix da Costa landete ein weiteres halbes Zehntel dahinter auf Position 3. Deutsche Piloten waren zum Auftakt noch nicht mit von der Partie.

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