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F1 Young Drivers Test 2013

Nachwuchs testet schon im Juli

Impressionen - Formel 1 - GP England - Silverstone - 6. Juli 2012 Foto: xpb 55 Bilder

Der F1 Young Drivers Test wird 2013 nicht am Saisonende ausgetragen, sondern schon vor der Sommerpause. Statt wie früher in Abu Dhabi dürfen die Junioren dieses Mal in Silverstone ihre Runden drehen.

24.04.2013

Vergangene Saison war der Young Drivers Test noch ein heftig umstrittenes Politikum. Dieses Jahr haben sich die Teams offenbar schneller auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Statt wie noch 2012 an 3 verschiedenen Orten zu 3 verschiedenen Zeiten soll der Nachwuchs nun wieder zusammen testen dürfen. Der Termin liegt nicht mehr am Ende der Saison, sondern kurz vor der Sommerpause.

Young Drivers Test im Juli in Silverstone

Vom 17. bis 19. Juli haben die Junioren drei Tage Zeit, Formel 1-Luft zu schnuppern. Auch auf eine Strecke haben sich die Teamverantwortlichen offenbar schon geeinigt. In der dreiwöchigen Lücke zwischen den GP-Rennen am Nürburgring und in Budapest machen die Teams einen Abstecher nach Silverstone.
 
Die Highspeed-Strecke 100 Kilometer nordöstlich von London ist einen Monat zuvor Schauplatz des GP England. Vergleichsdaten sind somit ausreichend vorhanden. Mit ihren vielen schnellen und mittelschnellen Kurven ist Silverstone eigentlich perfekt geeignet, um den talentierten Motorsport-Nachwuchs an das Formel 1-Tempo zu gewöhnen.

Talente für Testzwecke "missbraucht"

Doch in den vergangenen Jahren wurde der Young Drivers Test immer häufiger zweckentfremdet. Seitdem das Testen während der Saison verboten ist, haben die Ingenieure das Kommando übernommen. Statt die Auszubildenden Kilometer sammeln zu lassen, geht es den Teams vor allem um die Weiterentwicklung ihrer Autos. Dann ist oft nur Halbgas statt Vollgas angesagt.
 
Mit Sensoren und Aero-Farbe ausgerüstet müssen die Youngster rundenlang um die Strecke zuckeln. Viel Zeit, die Limits eines modernen F1-Renners auszuloten, bleibt zwischen Update-Entwicklung und Setup-Umbauten nicht. Man darf gespannt sein, ob sich durch den frühen Termin 10 Tage vor Beginn der Sommerpause daran etwas ändert.

Außerdem ist nicht immer garantiert, dass auch immer nur die schnellsten Nachwuchspiloten zum Einsatz kommen. Oft missbrauchen die Teams die dreitägige Testmöglichkeit einfach als günstige Einnahmequelle. Teststunden werden meistbietend verschachert. Nicht das Talent sondern die Geldbörse bestimmen, wer im Auto sitzt.

Obwohl der Young Drivers Test das Wort "jung" im Namen trägt, steht in den Regeln nichts zum Alter der Teilnehmer. So kommt bei McLaren regelmäßig der mittlerweile 32-jährige DTM-Pilot Gary Paffett zum Testeinsatz. Das Reglement schreibt nur vor, dass die Piloten nicht mehr als 2 Grand Prix-Rennen absolviert haben dürfen und eine internationale A-Lizenz vorweisen müssen.

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