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Fahrer-Benotung Grand Prix Deutschland

Sutil und Rosberg verdienen sich Traumnoten

Adrian Sutil & Nico Rosberg Foto: Daniel Reinhard 60 Bilder

Premierensieger Mark Webber fuhr am Sonntag auf dem Nürburgring in seiner eigenen Welt. Neben dem Australier fielen auch Nico Rosberg und Adrian Sutil beim Heimspiel positiv auf. Alle drei verdienten sich in unserem Formel 1 Form-Check Traumnoten.

13.07.2009 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Mark Webber: Note 1
Webber wollte den Sieg unbedingt und das hat man in jeder Sekunde des Rennens gespürt. Weder die Brawn noch die Durchfahrtsstrafe konnten den Australier auf seiner Mission stoppen.

Sebastian Vettel: Note 2
Auch Sebastian Vettel gelang es nicht, den Teamkollegen zu gefährden. Der Schlüssel lag im Qualifying, als der Deutsche einen Fehler machte. Auch für den schlechten Start gibt es Abzüge. KERS-Autos haben zwar einen Vorteil, aber vier Plätze nach hinten sind ein wenig zu viel.

Felipe Massa: Note 2
Auch bei Felipe Massa war das Training nur Durchschnitt. Wie in England konnte der Brasilianer aber im Rennen die Strategie perfekt umsetzen und zum ersten Podium der Saison fahren. Vor allem mit den harten Reifen fuhr er schneller als erwartet.

Nico Rosberg: Note 1-
Nico Rosberg fuhr nicht nur von Platz 15 vor bis auf Rang vier, er hatte dabei auch noch ein Problem mit der Benzinzufuhr. Leichte Abzüge gibt es natürlich für die schlechte Quali, die ein sensationelles Resultat verhinderte.

Jenson Button: Note 2
Der WM-Spitzenreiter war erneut der Bessere der beiden Brawn. Obwohl Barrichello im Training schneller war, musste er seinen Teamkollegen am Ende ziehen lassen. Richtig glänzen konnte allerdings auch Button nicht.

Rubens Barrichello: Note 3
Nach dem Rennen überraschte Rubens Barrichello mit unangemessenen Vorwürfen ans Team. Der Sieg war für den Brasilianer nie in Reichweite. Zur Rennmitte bauten die Rundenzeiten des zweiten Brawn-Piloten stark ab.

Fernando Alonso: Note 2
Nur der Fehler in der Qualifikation verhinderte die Wiederauferstehung von Fernando Alonso. Dass der Renault den Speed hatte, zeigte sich an den fünf schnellsten Rennrunden des Spaniers. Das war kein Zufall.

Heikki Kovalainen: Note 2
Wegen der fehlenden Updates war Heikki Kovalainen gegenüber seinem Teamkollegen klar benachteiligt. Trotzdem hielt er über das ganze Wochenende hervorragend mit. Im Qualifying half das Wetter, im Rennen bewies der Finne Kampfgeist. Belohnung: ein WM-Punkt.

Timo Glock: Note 3
Wer aus der Boxengasse bis auf Rang neun nach vorne fährt, verdient ein Lob. Die Leistung in der Qualifikation war allerdings indiskutabel. Timo Glock zig die Einstopp-Strategie diszipliniert durch, blieb am Ende aber ohne Punktelohn.

Nick Heidfeld: Note 3-
BMW-Sauber war das ganze Wochenende irgendwie nicht da. Nick Heidfeld schaffte es immerhin seinen Teamkollegen im Training und Rennen zu schlagen. Unglückliche Entscheidungen kosteten am Ende einen Punkt.

Giancarlo Fisichella: Note 3-
Im Training blieb Fisico noch weit hinter seinem Teamkollegen zurück. Im ersten Rennabschnitt glänzte der Römer dann mit einer imposanten Aufholjagd. Allerdings baute er später dann auch wieder merklich ab.

Kazuki Nakajima: Note 4
Kazuki Nakajima blieb das ganze Wochenende absolut blass. Im Rennen hat man ihn gar nicht gesehen. Nur ein Blick in die Statistik hat eine Auffälligkeit zu bieten: Der Japaner fuhr die fünftschnellster Rennrunde - schneller als Teamkollege Rosberg.

Nelson Piquet: Note 4
Wie Kovalainen wurde auch Piquet gegenüber seinem Teamkollegen klar benachteiligt. Dazu kam noch die psychische Belastung zu wissen, dass der Deutschland GP sein letztes Rennen für Renault sein wird. Immerhin im Training Alonso geschlagen und die Top Ten erreicht. Ansonsten aber zu schwankende Leistung.

Robert Kubica: Note 5
Der Pole konnte noch weniger aus dem neuen BMW-Update hervorholen als Teamkollege Heidfeld. Einfach ein uninspiriertes Rennwochenende von Kubica.

Adrian Sutil: Note 1-
Mit dem meisten Sprit der ersten zehn fuhr Adrian Sutil im Qualifying bis auf Startplatz sieben. Im Rennen wurde die Sensationsfahrt allerdings wieder einmal von Kimi Räikkönen gestoppt. Hier hätte der Force India-Pilot vielleicht auf Nummer sicher gehen und auf den Zweikampf verzichten sollen.

Sebastien Buemi: Note 5
Das Schweizer Talent konnte nur zu Rennbeginn überzeugen. Nach hinten flachte die Leistung dann ab. Schon im Training war Buemi nicht über das Q1 hinausgekommen.

Jarno Trulli: Note 6
Nach der Beschädigung in der Startrunde lief beim Italiener einfach gar nichts mehr zusammen. Auch im Training konnte er schon nicht wie gewohnt glänzen. Wie Trulli die zweischnellste Rennrunde drehen konnte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben.

Lewis Hamilton: Note 3
Nach einem super Training wäre Hamilton im Rennen wohl schon in der ersten Kurve in Führung gegangen, wenn ihm Webber nicht den Reifen aufgeschlitzt hätte. Anschließend war die Situation ausweglos. Der Champion soll sogar zur Rennhälfte beim Team nachgefragt haben, ob man nicht besser den Motor schonen solle.

Kimi Räikkönen : Note 3-
Insgesamt lieferte Räikkönen ein schwächeres Wochenende ab als Teamkollege Felipe Massa. Vor seinem Technikausfall hätte er vielleicht auf das Duell mit Sutil verzichten sollen. Der Finne wirkt momentan nicht wie der Pilot, der Ferrari wieder an die Spitze bringt.

Sebastien Bourdais: Note 6
Bourdais war einfach das gesamte Wochenende Letzter. Einzige Entschuldigung für die indiskutable Leistung: Wie Piquet fuhr der Mann aus Le Mans am Nürburgring das letzte Rennen für sein Team. Diese psychologische Belastung war wohl etwas zu viel.

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