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Fahrer-Noten GP England

Vettel macht den Hattrick perfekt

GP England 2009 Foto: dpa 63 Bilder

An einem perfekten Rennwochenende konnte Sebastian Vettel nicht nur seinen dritten Formel 1-Sieg feiern, sondern seiner persönlichen Statistik auch die schnellste Rennrunde und eine Pole Position hinzufügen. In unserem Silverstone-Formcheck gibt es dafür eine glatte eins.

22.06.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Sebastian Vettel : Note 1
Die Pole Position, die erste schnellste Rennrunde seiner Karriere und der erste Sieg auf trockener Strecke. Zum perfekten Wochenende fehlten Sebastian Vettel nur drei Führungsrunden, die sich Mark Webber schnappte, als sein Teamkollege aus der Box kam.

Mark Webber: Note 1-
Auch an Webbers Wochenende gab es nicht viel auszusetzen. Der Australier verlor das Duell gegen Vettel bereits im Qualifying, als er in seiner schnellsten Runde unverschuldet von Kimi Räikkönen aufgehalten wurde.

Rubens Barrichello: Note 1-
Die Brawn-Nummer 2 konnte in Silverstone den Teamkollegen endlich einmal schlagen - sowohl im Training als auch im Rennen. Mehr als der dritte Platz war für Rubens Barrichello aber wieder nicht drin.

Felipe Massa: Note 2
In der Qualifikation noch schlechter als der Teamkollege blühte Felipe Massa im Rennen richtig auf. Der Vizeweltmeister nutzte die Strategie perfekt und fuhr einen unerwarteten vierten Platz nach Hause.

Nico Rosberg: Note 1-
Mit Platz fünf war Nico Rosberg nicht ganz zufrieden. Am Start machte der Williams-Pilot zwei Plätze gegenüber Trulli und Button gut, verlor aber einen gegen Räikkönen. Die Zeit, die er hinter dem Finnen verlor, fehlte am Ende im Kampf gegen Massa. Der Wiesbadener zeigte aber erneut, dass Williams momentan die dritte Kraft im Feld ist.

Jenson Button: Note 2-
Der WM-Spitzenreiter verstand es ausgerechnet bei seinem Heimspiel nicht, Temperatur in die Reifen des Brawn-Renners zu bekommen. Am Start wurde er von Trulli eingebremst und verlor gleich zu Beginn wertvollen Boden. Mit Platz sechs kam das schlechteste Ergebnis der Saison heraus.

Jarno Trulli: Note 2-
Silverstone war ein typisches Trulli-Wochenende: Auf ein überragendes Qualifying folgte ein farbloses Rennen. Unauffällig fiel der Toyota über die 60 Rennrunden ins Mittelmaß. Der Italiener konnte sich zwar trösten, Teamkollege Glock geschlagen zu haben, aber zwei Punkte sind momentan eigentlich zu wenig.

Kimi Räikkönen: Note 2-
Nach einem guten Training ging Räikkönen im Rennen etwas unter. Auf einen verheißungsvollen Start folgten Probleme mit Verkehr nach dem ersten Tankstopp. Mit wenig Temperatur in den Reifen konnte sich der Finne am Ende gerade noch den letzten Punkteplatz gegen Timo Glock ins Ziel retten.

Timo Glock: Note 3-
Im teaminternen Duell hat Glock in beiden Disziplinen verloren. Das Rennen war für Glock quasi schon beendet, als er zwei Plätze am Start einbüßte. Mit einem sehr guten zweiten Stint auf harten Reifen biss sich der Kämpfer noch einmal heran an die Punkteplätze. Am KERS-bewaffneten Räikkönen führte in den Schlussrunden aber kein Weg vorbei.

Giancarlo Fisichella: Note 2
Der routinierte Römer sorgte mit Rang zehn für ein hervorragendes Ergebnis. Umso beeindruckender, da das ehemalige Hinterbänklerteam aus eigener Kraft schaffte und gleich mehrere große Herstellerteams hinter sich ließ. Wäre er nicht im Qualifying durch den Sutil-Crash ausgebremst worden, hätte es sogar noch weiter nach vorne gehen können.

Kazuki Nakajima: Note 2-
Obwohl für den Japaner am Ende nichts Zählbares heraussprang, zeigte er die beste Leistung des Jahres. Schon im Training deutete er sein gutes Qualifying an, als er sogar schneller unterwegs war als Teamkollege Rosberg. Pech und eine unglückliche Strategie im Rennen vermasselten den verdienten Lohn.

Nelson Piquet: Note 3
Im Training wurde der Renault-Brasilianer noch von einem Dämpferproblem eingebremst. Im Rennen setzte er die Einstoppstrategie perfekt um und schlug am Ende sogar Teamkollege Fernando Alonso.

Robert Kubica: Note 4
Der Pole litt unter dem gleichen Problem wie Teamkollege Nick Heidfeld: einem zu langsamen Auto. Mit dem blau-weißen Renner können die Fahrer nur schlecht aussehen. Am Start fiel Kubica zurück und verhedderte sich dann im Verkehr.

Fernando Alonso: Note 3
Wieder einmal gelang es dem Weltmeister von 2005 und 2006, den zu langsamen Renault in die ersten Zehn der Startaufstellung zu quetschen. Nach dem verkorksten Beginn auf harten Reifen gab es im Rennen allerdings nicht mehr viel zu gewinnen. Alonso fiel er vor allem durch den verbissenen Kampf gegen Lewis Hamilton auf.

Nick Heidfeld: Note 4-
BMW-Sauber erlebte in England einen weiteren Tiefpunkt. Nach schwacher Vorstellung im Qualifying ging es auch im Rennen für Heidfeld nicht voran. Nach dem Startcrash mit Kovalainen gab es an der Box einen neue Nase. Nur mit der Verteidigungsschlacht gegen Alonso konnte der Mönchengladbacher positiv auffallen.

Lewis Hamilton: Note 3-
Titelverteidiger Lewis Hamilton kündigte vor dem Rennen an, im Rennen alles zu geben, um dem Publikum eine gute Show zu bieten. Das hat er auch erfüllt: Mit tollen Zweikämpfen, aggressiven Manövern und einem wilden Dreher sorgte er wenigstens für etwas Action, mit dem hoffnungslos unterlegenen McLaren.

Adrian Sutil: Note 3-
Die Leistung des zweiten Force Indias ist nur schwer einzuschätzen. Nach dem unverschuldeten Crash im Qualifying musste das Chassis gewechselt und das Auto neu aufgebaut werden. Auf den Start aus der Boxengasse folgte eine Einstopp-Strategie, die am Ende aber erfolglos blieb.

Sebastien Buemi: Note 5
Als Letzter im Qualifying und im Rennen muss sich das Schweizer Talent nicht über eine schlechte Benotung wundern. Als Entschuldigung für das verkorkste Wochenende fließen Magenschmerzen im Rennen und ein nicht konkurrenzfähiges Auto zu Gunsten von Buemi in die Wertung mit ein.

Sebastien Bourdais: Note 4-
Leicht besser als Teamkollege Buemi konnte auch Bourdais das ganze Wochenende nicht überzeugen. Der Crash mit Kovalainen geht mindestens zu 50 Prozent auf seine Kappe.

Heikki Kovalainen: Note 5
Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen konnte in England nicht überzeugen. Zu seiner Verteidigung muss man allerdings sagen, dass das Auto momentan nicht läuft und die plötzliche Umstellung auf einen KERS-freien Antrieb nicht einfach war. Am Unfall trägt der Finne zumindest Mitschuld.

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