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Fahrer zum Formel 1-Krieg

F1-Piloten warten machtlos auf eine Lösung

GP Malaysia Foto: dpa 64 Bilder

Die Fahrer reagieren unterschiedlich auf den aktuellen Krieg der Formel 1-Drahtzieher. Einige machen sich Sorgen um die Zukunft des Sports. Anderen ist es scheinbar völlig egal. Wir haben einige Stimmen aus dem Fahrerlager gesammelt.

07.06.2009 Michael Schmidt

Fernando Alonso lässt die Formel 1-Krise nicht kalt. Der zweifache Weltmeister fürchtet, dass der Sport der Verlierer im Streit zwischen Teams und Verband sein könnte. Immerhin weiß der Spanier schon, was er machen wird: "Ich fahre dort, wo die großen Teams fahren." Auch wenn es eine Piratenserie wäre, die nicht mehr Formel 1 heißt.

Nick Heidfeld pflichtet Alonso bei: "Im Augenblick weiß keiner was passiert. Das ist kein schönes Gefühl." Der BMW-Pilot will die unversöhnlichen Parteien dennoch nicht kritisieren. "Von Kindergarten kann da keine Rede sein. Man muss verstehen, dass unterschiedliche Teams unterschiedliche Interessen haben, und man kann auch die Ziele von Max Mosley nachvollziehen. Da liegt es auf der Hand, dass es schwierig ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen."

Piloten sind ausgeliefert

Timo Glock geht die Politik auf die Nerven. "Klar machst du dir deine Gedanken, aber als Fahrer hast du da nichts zu melden. Du bist der Sache ausgeliefert. Wenn ich etwas nicht ändern kann, will ich auch so wenig wie möglich darüber wissen."

Auch Mark Webber macht die Ohnmacht der Fahrer zu schaffen. "Wir sind die am wenigsten wichtigen Figuren im Moment. An eine Zukunftsplanung brauchst du gar nicht zu denken, weil keiner weiß, wie es weiter geht. Ich hoffe, dass sich die Probleme lösen lassen. Urlaub habe ich für nächstes Jahr jedenfalls noch nicht gebucht."

Piloten in Wartestellung

Nico Rosberg hat seine Suche nach einem Cockpit für 2010 ebenfalls auf die lange Bank geschoben. "Ich rede zwar mit Williams darüber, doch sonst ist alles im Verzug. Solange der Krieg nicht beendet ist, macht es keinen Sinn sich festzulegen."

Die Piloten sprechen zwar auch untereinander über das Thema, kommen dabei aber nicht auf einen gemeinsamen Nenner. "Wir haben wie die Teams alle unterschiedliche Meinungen zu der Sache", erklärte Alonso. "Deshalb wird es auch kein gemeinsames Statement der Fahrergewerkschaft GPDA dazu geben."

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