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Fahrernoten GP Singapur

Traumnoten für Glock und Hamilton

Lewis Hamilton Timo Glock Singapur 2009 Foto: dpa 57 Bilder

Mit perfekten Wochenenden sicherten sich Lewis Hamilton und Timo Glock die ersten Plätze auf dem Podium und die Traumnote eins in unserer Fahrerbewertung. Sebastian Grosjean kann dagegen froh sein, dass die Notenskala schon bei sechs endet.

28.09.2009 Tobias Grüner

Lewis Hamilton: Note 1
Der Weltmeister hat in Singapur alles richtig gemacht. Im Training kam etwas Glück dazu, als Rubens Barrichello mit seinem Crash weitere Angriffe der Konkurrenz vereitelte. Im Rennen konnte niemand Hamilton aufhalten.

Timo Glock: Note 1
Auch Timo Glock blieb das ganze Singapur-Wochenende fehlerlos. Teamkollege Jarno Trulli wurde im Qualifying wie im Rennen gebügelt. Eine super Startrunde mit dem Überholmanöver gegen Fernando Alonso legte den Grundstein für das beste Saisonergebnis.

Fernando Alonso: Note 2
Fernando Alonso profitierte von den Fehlern von Sebastian Vettel und Nico Rosberg und landete trotz einer schlechten Startrunde auf dem Podium. Die schnellste Rennrunde aller Piloten zeigt, dass der Spanier eigentlich den nötigen Speed hatte. Nach dem Skandal vom Vorjahr kam Alonso dieses Mal ohne die Hilfe von Piquet aufs Podest.

Sebastian Vettel: Note 2-
Im Qualifying hatte Vettel den Speed für die Pole Position, wurde im entscheidenden Moment aber von Barrichellos Unfall gestoppt. Von der dreckigen Spur konnte er Nico Rosberg am Start nicht halten. Die Durchfahrtsstrafe kostete ihn das Podium und geht auf seine Kappe, auch wenn sich das Team nicht damit abfinden wollte.

Jenson Button: Note 3-

Der WM-Spitzenreiter hat sich von Verfolger Barrichello zu stark unter Druck setzen lassen. Im Qualifying sprang nur der zwölfte Startplatz heraus, weil er hektisch das Setup änderte. Button fährt vorsichtig, fast schon ängstlich. Dank der Fehler der Konkurrenz ging die Strategie in Singapur auf.

Rubens Barrichello: Note 2-

Barrichello ließ sich auch vom Getriebepech nicht aus der Ruhe bringen und fuhr mit seinem Brawn im Qualifying in die Top Ten. Der Fehler beim Tankstopp brachte Konkurrent Button wieder vorbei und könnte sich im Titelkampf noch bitter rächen.

Heikki Kovalainen: Note 4

Kovalainen fährt das gleiche Auto wie Sieger Hamilton, konnte dessen Pace aber zu keinem Zeitpunkt mitgehen. Selbst in seiner starken Disziplin, dem Qualifying, fuhr er weit hinterher. Im Rennen blieb der Finne unauffällig. Zwei Punkte für Platz sieben sind allerdings zu wenig.

Robert Kubica: Note 2-
Im Training durch den Barrichello-Crash eingebremst, machten Kubica im Rennen die Reifen einen Strich durch die Rechnung. Alle drei Reifensätze gingen an der Hinterachse kaputt. Das Team vermutet ein Setup-Problem.

Kazuki Nakajima: Note 4

Wieder einmal verpasste Nakajima die Punkte, auch wenn er auf Rang neun so nahe wie lange nicht mehr dran war. Der Japaner fuhr ein unauffälliges Rennen. Wenn Rosberg aber so schnell ist, muss auch der Teamkollege weiter vorne fahren.

Kimi Räikkönen: Note 3-

Da Räikkönen sicher nicht schlechter war als bei den letzten Rennen, war der Ferrari offensichtlich verantwortlich für das schwache Resultat. Vor allem in der Qualifikation war das rote Auto nicht konkurrenzfähig. Im Rennen kam dann noch die falsche Reifenstrategie dazu.

Nico Rosberg: Note 2
Bis zu seinem Ausrutscher in Runde 18 hatte sich Rosberg eine glatte Eins verdient. Einem perfekten Qualifying folgte ein guter Start, der ihn an Vettel vorbeibrachte. An der Boxenausfahrt riskierte der Williams-Pilot dann allerdings zu viel und verlor durch die Strafe alle Chancen auf das Podium.

Jarno Trulli: Note 5
Weder im Rennen noch im Qualifying fand Trulli den Speed von Teamkollege Timo Glock. Auch die Übernahme dessen Setups half nichts. Das einzig positive: Trulli sammelte auf einer Charity-Auktion 650.000 Dollar für die Erdbebenopfer in den Abruzzen.

Giancarlo Fisichella: Note 5
Für einen erfahrenen Piloten wie Fisichella dauert es schon relativ lange, bis er sich an das Auto gewöhnt. Er kam zwar etwas näher an Räikkönen ran, von den Punkten war der Italiener aber erneut weit entfernt.

Tonio Liuzzi: Note 5
Auf der schwierigen Strecke in Singapur wurde die mangelnde Erfahrung von Liuzzi deutlich. Beim Debüt in Monza lief es deutlich besser. Quali schwach, Rennen unauffällig. Liuzzi kam als Letzter gezeiteter Pilot ins Ziel.

Jaime Alguersuari: Note 5

Das einzig Positive an der Vorstellung von Alguersuari war der erfolgreiche Kampf gegen Adrian Sutil. Aber der Spanier ist insgesamt noch deutlich zu langsam. Er befindet sich immer noch in der Lernphase.

Sebastien Buemi: Note 3

In seiner schnellste Runde fuhr Buemi fast zwei Sekunden schneller als Teamkollege Alguersuari. Der Schweizer zeigte das ganze Rennen einen beherzten Kampf gegen Kimi Räikkönen, bis ihn ein Defekt zur Aufgabe zwang.

Mark Webber: Note 3
Webber wusste, dass seine Bremsen am Limit waren und ging dennoch aggressiv zu Werke. Bei seinem Überholmanöver gegen Alonso hatte er Pech, dass die Rennleitung ein sehr hartes Urteil fällte und er auch noch Glock passieren lassen musste. Webber stand das ganze Wochenende deutlich im Schatten von Vettel

Adrian Sutil: Note 6
Singapur hat gezeigt, dass die Rennen in Spa und Monza nur Ausrutscher waren. Das Auto war nicht mehr so gut und schon steht der Force India da, wo er immer stand. Dazu war Sutil auch noch am Unfall mit Heidfeld schuld und wurde von der Rennleitung zu einer 20.000 Dollar Geldstrafe verurteilt.

Nick Heidfeld: Note 2-

Pleiten, Pech und Pannen für Nick Heidfeld. Im Training vergaß ein Mechaniker ein Ballast-Gewicht ins Auto zu bauen, im Rennen wurde er von Adrian Sutil ins Aus gekegelt. Dabei bewies Heidfeld, dass der BMW locker für die Punkte gut war.

Romain Grosjean: Note 6

Schon im ersten Training sorgte der Franzose für einen Lacher, als er den Unfall von Nelson Piquet kopierte. Gegen Alonso blieb er ohne Chance. Im Rennen musste er nach zwei Runden auf den hinteren Plätzen aufgeben. Deswegen musste man Piquet sicher nicht rausschmeißen. Grosjean hat Glück, dass es keine Note 7 gibt.

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