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Fahrerkarussell

Jagd auf die letzten Cockpits

Foto: Renault F1 33 Bilder

Drei Monate vor Beginn der Formel 1-Saison sind die meisten Cockpits vergeben. Umso enger wird es für einige Piloten die noch ohne Fahrschein für 2008 sind.

13.12.2007

Von den begehrten Plätzen in den Spitzenteams ist nur noch einer frei: Lewis Hamilton sucht weiterhin einen neuen Teamkollegen bei McLaren. Da Wunschkandidat Nico Rosberg nicht verfügbar ist, wird eine interne Lösung immer wahrscheinlicher. Favorit auf das Cockpit ist aktuell Pedro de la Rosa. Allerdings hat auch Gary Paffett zuletzt bei Testfahrten einen guten Eindruck hinterlassen.

Finnen haben Tradition bei McLaren

Nachdem Alonso bei Renault unterschrieben hat, ist allerdings auch Heikki Kovalainen auf dem Markt. Der Finne muss trotz einer guten Saison nach einem neuen Arbeitgeber suchen. Auch wenn finnische Piloten nach Häkkinen und Räikkonen fast schon eine Tradition bei McLaren haben, haftet Kovalainen das Makel des "Briatore-Manns" an. Es ist fraglich ob sich Ron Dennis nach den Erfahrungen mit Alonso noch einmal für einen ehemaligen Renault-Piloten entscheidet.

Als zweite Möglichkeit käme für Kovalainen auch noch ein Wechsel zu Toyota in Betracht. Nach der Absage von Alonso müssen die Japaner sich entscheiden, ob sie mit Jarno Trulli weitermachen oder einen ganz neuen Schnitt wollen. Trulli hat dabei allerdings den Erfahrungsbonus gegenüber dem Finnen. Die Japaner werden sich zweimal überlegen, ob sie sich neben Timo Glock noch einen jungen Piloten ins Team holen, um Toyota wieder nach vorne zu bringen.

"Shoot-out" bei Force India

Ein weiteres, nicht minder umkämpftes Cockpit, ist noch bei Force India frei. Team-Mitbesitzer Vijay Mallya hat bei den letzten Tests in Jerez nicht weniger als sieben Piloten ins weinrote Cockpit gesetzt. Danach scheint nur eines klar: Ralf Schumacher wird keinen Platz beim ehemaligen Spyker-Team erhalten. Dann schon eher Giancarlo Fisichella. Genau wie Kovalainen wurde der Römer von Briatore eher unsanft aufs Abstellgleis befördert und muss nun bangen. Nach letzten Aussagen von Fisichella, würde der dreifache Grand Prix-Sieger jedoch auch einen Testfahrer-Job akzeptieren - allerdings nur bei einem der Top-Teams.

Auch Vitantonio Liuzzi und Christian Klien kämpften zuletzt verbissen um den Force India-Platz neben Adrian Sutil. Mallya stellte noch einmal klar, dass man im Gegensatz zu früher einen gleichwertigen zweiten Fahrer haben will: In der letzten Saison habe noch das Geld einen entscheidenden Faktor bei der Fahrerwahl gespielt. "Das hat sich nun geändert", so der indische Unternehmer. Bis Ende Dezember soll die Entscheidung getroffen sein.

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