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Fahrernoten GP Belgien

Pole, Punkte & Podium für Fisichella

Highlights GP Belgien 2009 Foto: dpa 50 Bilder

Giancarlo Fisichella war die große Geschichte in Spa-Francorchamps. Für Force India lieferte der Italiener Premieren in den Bereichen Pole, Punkte und Podium. Genau wie Sieger Kimi Räikkönen verdiente sich der Routinier dafür die Note eins.

31.08.2009 Tobias Grüner

Kimi Räikkönen: Note 1
Spa ist eine der wenigen Strecken, auf denen der Ferrari echte Siegchancen besitzt. Kimi wollte den Erfolg und legte mit einer aggressiven Startrunde den Grundstein für seinen vierten Ardennen-Sieg. Beim Kampf gegen Fisichella half sicher auch das Safety-Car, was die Leistung Räikkönens aber nicht schmälert.

Giancarlo Fisichella: Note 1
Die erste Pole, die ersten Punkte und das erste Podium für Force India, und das alles an einem Wochenende. Giancarlo Fisichella hat das Unmögliche möglich gemacht. Nur auf den KERS-Angriff von Räikkönen hatte der Italiener keine Antwort. Gleich ein Sieg wäre des Guten vielleicht auch ein bisschen zu viel.

Sebastian Vettel: Note 2
Mit seinem schwachen Qualifying hat sich Vettel selbst aller Siegchancen beraubt. "Ich habe den Arsch etwas weit rausgestellt", sagte er über den Fahrfehler in der entscheidenden Runde. Es sollte allerdings der einzige Fauxpas des Wochenendes bleiben. Im Rennen bot Vettel die beste Pace, was durch die schnellste Rennrunde unterstrichen wurde.

Robert Kubica: Note 2-
Im Training lag Kubica mit weniger Sprit noch deutlich hinter Teamkollege Nick Heidfeld. Im Rennen drehte der Pole den Spieß mit einer aggressiven Startrunde um und lieferte anschließend das beste Rennen mit einem BMW in dieser Saison ab.

Nick Heidfeld: Note 2-
Bei Nick Heidfeld gab es dagegen einen Pluspunkt für das starke Training. Im Rennen büßte der Routinier dann allerdings die gute Ausgangsbasis ein, als er mit kalten Reifen zu optimistisch in die Le Combes-Passage ging und über die Wiese musste.

Heikki Kovalainen: Note 3-
Im seiner eigentlichen Spezialdisziplin, dem Quaifying, konnte Kovalainen nicht glänzen. Hier blieb er wieder einmal hinter Hamilton zurück und verpasste den Einzug in die Top Ten. Die Einstoppstrategie spülte ihn im Rennen noch in die Punkte, womit er das beste rausholte.

Rubens Barrichello: Note 2
Wieder einmal hat Barrichello seinen Teamkollegen in den Schatten gestellt. Nach dem sehr guten Qualifying hatte Rubinho dann Pech mit der Kupplung am Start. Nach Aussage von Ross Brawn war der Fehler jedoch nicht dem Piloten anzukreiden. Danach kämpfte sich der Brasilianer noch gut zurück in die Punkte.

Nico Rosberg: Note 2
Mit dem schlechtesten Williams dieser Saison konnte Nico Rosberg seine Punkteserie ausbauen. Schon der Top Ten-Platz im Qualifying war eine sehr gute Leistung. Mehr ging an diesem Wochenende wohl nicht.

Mark Webber: Note 3
Weder im Qualifying noch im Rennen konnte Mark Webber das Tempo von Sebastian Vettel mitgehen. Für den Fehler beim Boxenstopp konnte er jedoch nichts. Nach der fälligen Durchfahrtsstrafe waren die Chancen auf ein gutes Ergebnis dahin.

Timo Glock: Note 3-
Auch Timo Glock konnte im Qualifying nicht mit Teamkollege Trulli mithalten. Mit deutlich weniger Sprit war er drei Zehntel langsamer. Im Rennen kämpfte er sich zu Beginn bis auf Rang vier nach vorne. Der Fehler beim Tanken kostete zehn Sekunden und fest eingeplante WM-Punkte.

Adrian Sutil: Note 3-
Mit seinem schwachen Qualifying hat sich Sutil der wohl größten Chance auf Punkte in der gesamten Saison beraubt. Teamkollege Fisichella bewies eindrucksvoll, was möglich gewesen wäre. In der ersten Kurve wurde er dann von Rosberg gedreht und Alonso fuhr ihm über den Frontflügel. Immerhin lieferte Sutil anschließend noch einige beherzte Überholmanöver.

Sebastien Buemi: Note 4
Schwaches Training - gutes Rennen, so lässt sich das Wochenende von Buemi zusammenfassen. Der Schweizer fuhr die siebtschnellste Rennrunde und hätte die Pace für Punkte gehabt.

Kazuki Nakajima: Note 6
Auch wenn das Auto sicherlich nicht ideal passte, zeigte Teamkollege Rosberg was möglich war. Da konnte Nakajima zu keinem Zeitpunkt mithalten. Mit seiner Einstopp-Strategie fuhr der Japaner stets im hinteren Feld herum. Es wird Zeit für einen Austausch.

Luca Badoer: Note 6
Die leichte Steigerung gegenüber Valencia reichte für Badoer immer noch nicht aus, die Rote Laterne abzugeben. Ein letzter Platz ist für Ferrari nicht akzeptabel. Vor allem, wenn der Teamkollege vom obersten Platz des Podiums grüßt. Ein Problem war sicherlich, dass Badoer mit zu wenig Abtrieb gefahren ist. So konnte er zwar die schnellsten Zeiten im ersten Sektor fahren, verlor aber im Mittelteil viele Sekunden.

Fernando Alonso: Note 3
Dass Alonso auf der Fahrerstrecke in Spa sich nicht für die Top Ten qualifizierte, war schon eine kleine Enttäuschung. Nach dem wilden Start lief es im Rennen zunächst ganz gut mit der Einstoppstrategie. Ein Beschädigung in Folge der Startkollisionen zwang ihn schließlich in Runde 26 zur Aufgabe.

Jarno Trulli: Note 2-
Im Training haute Jarno Trulli mal wieder eine echte Bombenrunde raus, die ihn in die erste Startreihe spülte. Im Rennen lief dann schnell alles schief. Erst eine Kollision, dann Bremsprobleme - von diesen Nackenschlägen konnte sich der Italiener nicht mehr erholen.

Lewis Hamilton: Note 3-
Nach den Glanzvorstellungen in Budapest und Valencia gab es schon im Qualifying nur Magerkost. Im Rennen bezahlte Hamilton dann für seine Startposition im Mittelfeld, als er unverschuldet in Aus geschossen wurde.

Jenson Button: Note 4-
Button muss sich vorwerfen lassen, dass er mit dem Auto im Training weiter vorne hätte stehen müssen. Ähnlich wie Hamilton rächte sich die schwache Quali-Performance mit einem unverschuldeten Ausfall. Zum Glück für Button, machten die Konkurrenten in der WM nicht allzu viele Plätze gut.

Jaime Alguersuari: Note 4-
Das Alguersuari in seinem dritten Rennen im Qualifying nur noch eine Zehntel hinter seinem Teamkollegen liegt, verdient Lob. Vor allem auf einer Strecke wie Spa. Trotzdem hatte man das Gefühl, dass im Toro Rosso noch mehr drinsteckte. Im Rennen wurde der Spanier dann unverschuldet in eine Kollision verwickelt.

Romain Grosjean: Note 6
Im Training zu langsam und im Rennen zu aggressiv. Auch wenn Grosjean es nicht einsehen wollte: Der Startcrash, der vier Autos ins Aus riss, ging auf seine Kappe.

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