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Fahrernoten GP Japan

Trulli Weltklasse in Quali und Rennen

Jarno Trulli Foto: Daniel Reinhard 72 Bilder

Gleich vier Mal konnten wir in Suzuka die Note 1 vergeben. Auf der schwierigen Strecke zeigten einige Piloten Weltklasse-Leistungen. Neben Sebastian Vettel muss man vor allem Jarno Trulli loben, der mit dem Toyota nahe an den ersten Sieg fuhr.

05.10.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel: Note 1
Es war ein Traumwochenende, das Sebastian Vettel in Suzuka erwischte. Nach dem Strafen-Ärger von Singapur ließ sich der Deutsche auch von Problemen beim Boxenstopp nicht aus der Ruhe bringen und vertagte die WM-Entscheidung auf Sao Paulo.
 
Jarno Trulli: Note 1
Qualifying-Spezialist Jarno Trulli hat gezeigt, was möglich ist, wenn er auch mal im Rennen jede Runde Vollgas gibt. Mit dem Toyota geht es einfach nicht schneller. In einer Wahnsinns-Quali-Runde fuhr er mit gleicher Spritmenge fast so schnell wie Vettel.

Lewis Hamilton: Note 2
Nach einem katastrophalen Samstagsmorgen hat der Weltmeister das Ruder noch einmal herumgerissen. Mit den Setup-Änderungen fuhr er locker aufs Podium. Für den KERS-Ausfall konnte er nichts.
 
Kimi Räikkönen: Note 1-
Mit einem nicht konkurrenzfähigen Auto verpasste Kimi Räikkönen einen erneuten Podiumsplatz nur knapp. Der Zorn auf den Alonso-Ferrari-Deal verleiht dem Finnen Flügel.
 
Nico Rosberg: Note 1-
Nur in der zweiten Runde hat sich Nico Rosberg einmal kurz von Adrian Sutil überholen lassen. Danach lief das Rennen perfekt für den Deutschen. Schon im Qualifying hatte Rosberg Glück mit den Strafen, im Rennen spielte ihm die Safety-Car-Phase in die Karten. Platz fünf mit diesem Auto auf dieser Strecke ist eigentlich nicht möglich.
 
Nick Heidfeld: Note 2-
Eigentlich hat Nick Heidfeld am Wochenende nichts groß falsch gemacht. Wenn ein Fahrer allerdings auf Platz vier losfährt und nur als Sechster ins Ziel kommt, sieht das nicht so perfekt aus. Immerhin hatte er Teamkollege Robert Kubica in Suzuka locker im Griff.
 
Rubens Barrichello: Note 2
Den WM-Angriff von Jenson Button konnte Rubens Barrichello abwehren. Obwohl er deutlich besser war, fiel die Aufholjagd jedoch relativ schmal aus. Immerhin schaffte der Brasilianer Platz fünf im Qualifying. Mit einem schlechten Setup im Rennen konnte er sich gerade noch vor seinem Teamkollegen halten.
 
Jenson Button: Note 4
Noch immer versucht sich Jenson Button in Eichhörnchen-Manier zum Titel zu zittern. Gegenüber Teamkollege Barrichello war er in Suzuka deutlicher unterlegen als es das Ergebnis aussagt. In der Anfangsphase des Rennens konnte er wenigstens gegen Robert Kubica ein echtes Überholmanöver zeigen.
 
Robert Kubica: Note 4
Von Heidfeld in den Schatten gestellt konnte Robert Kubica im Rennen seinen Speed nur kurz zeigen. Im Duell gegen Button zog der Pole am Ende knapp den Kürzeren.
 
Fernando Alonso: Note 4
Mit einem schlechten Auto verpasste selbst ein klasse Pilot wie Fernando Alonso das dritte Quali-Segment. Nach der Strafe für die Missachtung der gelben Flaggen konnte die Einstopp-Strategie im Rennen auch keine Wunder mehr vollbringen.
 
Heikki Kovalainen: Note 4
Mit seinem Unfall im Training hat sich Kovalainen unnötig das Getriebe ruiniert. Der Start war gut, aber schon nach wenigen Runden zeigte sich eine alte Schwäche. Kovalainen runierte sich mit seiner aggressiven Fahrweise die Hinterräder. Immerhin konnte er sich in den Zweikämpfen mit Sutil und Fisichella behaupten.
 
Giancarlo Fisichella: Note 4-
Im Rennen konnte Giancarlo Fisichella erstmals konkurrenzfähige Zeiten fahren, die nur drei bis vier Zehntel vom Teamkollegen entfernt waren. Hier hatte man erstmals das Gefühl, dass er sich im Ferrari zuhause fühlt. Das Qualifying war allerdings ein Katastrophe. Mit seiner Routine müsste er die Strecke besser kennen als die meisten anderen Piloten.
 
Adrian Sutil: Note 4
Das Highlight von Adrian Sutil war die tolle Q3-Runde im Qualifying, mit der er auf dem vierten Startplatz gestanden hätte. Einige Fehler machten die potenzielle Punkteplatzierung zunichte. Die Missachtung der gelben Flaggen kostete ihn vier Startplätze, ein Fehler in Runde drei kostete ihn zwei weitere Positionen. Im couragierten Duell gegen Kovalainen ließ Sutil seinem Konkurrenten zu wenig Platz und drehte sich.
 
Vitantonio Liuzzi: Note 5-
Im Vergleich zu Sutil konnte Tonio Liuzzi nie einen vernünftigen Speed zeigen. Trotz der ganzen Fehler und Probleme seines Teamkollegen, lag der Italiener am Ende trotzdem noch hinter Sutil. Langsam kommt der Verdacht auf, dass der Force India auf der leicht zu fahrenden Strecke besonders leicht zu fahren ist. Seitdem konnte Liuzzi nicht mehr glänzen.
 
Kazuki Nakajima: Note 5-
Selten war ein Lokalmatador so selten im Bild wie Kazuki Nakajima in Japan. Der Williams-Pilot machte keine großen Fehler, war am Ende aber einfach zu langsam. Dabei müsste er die Strecke eigentlich kennen.
 
Romain Grosjean: Note 6
Wieder können wir nichts Positives über Romain Grosjean schreiben. Der Einfachheit halber übernehmen wir die Wertung der vergangenen Woche: "Schade, dass es keine Note sieben gibt. Für diese Leistung hätte man Nelson Piquet in der Sommerpause nicht auswechseln müssen." Im Rennen fuhr Grosjean mehr neben als auf der Strecke.
 
Mark Webber: Note 5
Der Fehler im dritten Training war völlig unnötig und ruinierte Mark Webber das komplette Rennwochenende. Der Chassis-Wechsel warf ihn ans Ende des Feldes, im Rennen ging mit einem losen Nackenschutz und einem Plattfuß auch nicht mehr viel. Am Ende spielte Webber Testdummy für die Ingenieure und konnte als letzter gezeiteter Pilot  immerhin noch die schnellste Rennrunde drehen.
 
Jaime Alguersuari: Note 3-
Nach dem spektakulären Training war es kein Wunder, dass die beiden Toro Rosso-Piloten die einzigen Ausfälle waren. Vom Speed her war Jaime Alguersuari nicht schlecht. Der Unterhaltungswert verdiente sogar die Note 1. Als Suzuka-Neuling bot er insgesamt eine respektable Leistung. Allerdings leistete er sich mindestens einen Abflug zu viel.
 
Sebastien Buemi: Note 3
Vom Speed her lag Sebastien Buemi unter den Top sechs. Das Auto war mit den Singapur-Updates des Red Bull kaum langsamer als das große Bruderteam. Zwei Fehler im Qualifying und eine Strafe kosteten ihn einen guten Startplatz. Für den Kupplungsschaden konnte er nichts.

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