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Fahrerzeugnis GP Monaco

Webber erneut mit perfektem Wochenende

Mark Webber, Red Bull Foto: xpb 30 Bilder

Der Mann der Stunde heißt Mark Webber. Zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche erhält der australische Red Bull-Pilot in unserem Fahrerzeugnis die Traumnote. Nur Robert Kubica konnte Webber sowohl auf der Strecke als auch in unserer Wertung einigermaßen folgen.

17.05.2010 Tobias Grüner

Mark Webber: Note 10/10
Mark Webber ist in der Form seines Lebens. Zwei Start-Ziel-Siege in nur einer Woche gelingen nicht alle Tage. In Monaco ließ er der Konkurrenz inklusive Teamkollege Sebastian Vettel keine Chance. Als Belohnung gab es die erste WM-Führung.
 
Sebastian Vettel: Note 8/10
Mit Rang zwei holte Sebastian Vettel das Maximum aus dem Wochenende. Teamkollege Webber war in Monaco einfach nicht zu schlagen. Die großen Zeitunterschiede werden dem jungen Red Bull-Piloten zu denken geben. Von der schnellsten Rennrunde wird er sich hoffentlich nicht blenden lassen.

Robert Kubica: Note 9/10
Der Überraschungsmann von Monaco heißt Robert Kubica. Als einziger aus dem Feld konnte der Renault-Pilot die Zeiten an der Spitze einigermaßen mitgehen. Nur am Start patzte Kubica, als er zu viel Gas gab und Vettel vorbeiziehen lassen musste.
 
Felipe Massa: Note 8/10
Der Ferrari-Pilot fiel am Wochenende vor allem dadurch auf, dass er keine größeren Fehler machte. Im Training hatte man allerdings das Gefühl, dass er nicht ganz das Maximum aus dem Auto quetschen konnte. Im Rennen konnte der Brasilianer dagegen mühelos mit der Spitzengruppe um Vettel und Kubica mitfahren.
 
Lewis Hamilton: Note 7/10
McLaren war in Monaco nicht ganz auf der Höhe. Da hat auch er erklärte Monaco-Spezialist Lewis Hamilton keine Wunder bewirken können. Immerhin hielt er seinen Teamkollegen einigermaßen in Schach und sicherte wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaft.
 
Fernando Alonso: Note 5/10
Der selbstverschuldete Abflug im Training war ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. Im Rennen betrieb Alonso aus der Boxengasse mit Rang sechs nur noch Schadensbegrenzung. Die Überholmanöver gegen die Neulinge waren klasse. Für die perfekte Strategie des Teams kann man Alonso allerdings keine Extrapunkte geben.
 
Nico Rosberg: Note 7/10
Bei Nico Rosberg hatte man immer das Gefühl, dass er noch ein Stückchen schneller hätte fahren können. Doch immer kam irgendwas dazwischen. Dazu ging noch der Start in die Hose. Am Ende hatte musste er mit Platz sieben glücklich sein.
 
Adrian Sutil: Note 6/10
Im Qualifying konnte Adrian Sutil seine Monaco-Qualitäten nicht ausspielen, weil er blockiert wurde. Im Rennen ging es dank eines guten Starts besser voran. Zwei Fahrer schnappte er sich bis zur ersten Kurve, einen weiteren an der Box. Am Ende noch das Glück mit der Strafe gegen Schumi - beschweren kann sich Sutil sicher nicht.
 
Vitantonio Liuzzi: Note 6/10
Bei Sutils Teamkollege Vitantonio Liuzzi lief es genau anders herum. Der Italiener lieferte mit dem Einzug in die letzte Runde ein prima Qualifying ab, konnte im Rennen aber nicht mehr groß überzeugen.
 
Sebastien Buemi: Note 5/10
Für den Schweizer Sebastien Buemi gab es in Monaco endlich den ersten WM-Punkt. Dank der Strafe gegen Schumacher rückte der Toro Rosso-Pilot einen Platz auf. Wenn es nach Teamchef Franz Tost gegangen wäre, hätte Buemi schon im Qualifying zwei Plätze besser starten müssen. Im Rennen brachte er immerhin das Kunststück fertig, ausnahmsweise einmal die Startrunde heil zu überstehen.
 
Jaime Alguersuari: Note 4/10
Im Qualifying blieb Jaime Alguersuari bei seinem ersten Auftritt in Monaco blass. Im Rennen konnte er dann etwas besser mithalten. Der Lernprozess der jungen Spaniers ist noch längst nicht abgeschlossen.
 
Michael Schumacher: Note 7/10
Im Qualifying wurde Michael Schumacher in der entscheidenden Phase aufgehalten. Auch im Rennen konnte der Silberpfeil-Pilot seinen wahren Speed nur selten zeigen. Mit einem guten Start kam Schumi immerhin schnell an Teamkollege Rosberg vorbei. Für die Strafe konnte er nichts, weil das Team das Kommando zum Angriff gab. Im Gegenteil: Bei seinem Manöver gegen Alonso bewies Schumacher wieder seine alte Kompromisslosigkeit im Zweikampf.
 
Vitaly Petrov: Note 4/10
Wieder stand Vitaly Petrov an einem Rennwochenende ganz im Schatten seines Teamkollegen. Sowohl im Qualifying als auch im Rennen fehlten dem Russen mehr als eine Sekunde auf Kubica. Petrov hatte nie eine Chance in die Punkte zu fahren.
 
Karun Chandhok: Note 2/10
Im Training war Karun Chandhok noch weit weg vom Rest des Feldes. Im Rennen lief es etwas besser. Im Zweikampf mit Jarno Trulli hätte der Inder besser zurückstecken sollen. So wartet eine hohe Reparaturrechnung auf das klamme HRT-Team.
 
Jarno Trulli: Note 2/10
Auch Jarno Trulli erwischte ein Wochenende zum Vergessen. Im Qualifying musste er gegen Kovalainen seine erste Trainingsniederlage in 13 Jahren Monaco hinnehmen, im Rennen fuhr er von Beginn an weit hinterher. Dazu kamen noch Probleme an der Box und der Crash mit Chandhok.
 
Heikki Kovalainen: Note 5/10
Trullis Teamkollege Heikki Kovalainen war mit seinem Lotus deutlich besser unterwegs, bis ihn Probleme mit der Lenkung zur Aufgabe zwangen. Der Rückstand des Finnen auf den Rest des Feldes reduzierte sich auf nur noch eine Sekunde.
 
Bruno Senna: Note 2/10
Der Name Senna ist untrennbar mit dem Grand Prix von Monaco verbunden. Ob Bruno Senna auch einmal etwas dazu beisteuern kann, ist allerdings fraglich. Am Wochenende fiel der Brasilianer mit dem großen Namen kaum auf. Immerhin Teamkollege Chandhok konnte im Training geschlagen werden. Im Rennen versuchte der Rookie irgendwie ins Ziel zu kommen, doch die Hydraulik machte einen Strich durch die Rechnung.
 
Rubens Barrichello: Note 7/10
Mit Platz neun im Qualifying zeigte Rubens Barrichello mal wieder, dass er immer dann da ist, wenn es drauf ankommt. Dank eines guten Starts ging es im Rennen schon vor bis auf Platz sechs. Dann wurde er von technischen Problemen heimgesucht, die ihren Höhepunkt im heftigen Crash in der 30. Runde fanden.
 
Kamui Kobayashi: Note 6/10
Im Qualifying konnte Kamui Kobayashi die Sauber-Teamspitze nicht überzeugen, im Rennen dafür umso mehr. Auf harten Reifen gestartet bewies der Japaner eine gute Pace und war auf Kurs für Platz neun. Ein Getriebeproblem zerstörte allerdings den Traum von den ersten WM-Punkten für das Schweizer Team.
 
Lucas di Grassi: Note 3/10
Im Qualifying musste sich Lucas di Grassi wieder einmal seinem Teamkollegen Timo Glock geschlagen geben, obwohl er mit dem kürzeren Auto in den engen Gassen kaum benachteiligt war. Einen Extrapunkt erhält Di Grassi für seinen leidenschaftlichen Kampf mit Alonso, der den Spanier einige Nerven kostete.
 
Timo Glock: Note 5/10
Obwohl Timo Glock im Training durch einen Defekt wertvolle Kilometer verlor, lieferte er in der Qualifikation eine gute Leistung ab. Auch im Rennen konnte der Virgin-Pilot die Pace der Lotus mitgehen. Einen Glanzpunkt setzte Glock in der Startrunde, als er sich in der Loews-Kurve sowohl Di Grassi als auch Trulli schnappte. Am Ende stoppte eine gebrochene Spurstange die Fahrt.
 
Pedro de la Rosa: Note 5/10
Im Qualifying war Pedro de la Rosa zwar schneller als Teamkollege Kamui Kobayashi, ganz zufrieden war er mit seiner Leistung allerdings nicht. Er schaffte es einfach nicht, alle drei Sektoren zusammen zu bringen. Für einen Routinier war er auf dem schwierigen Kurs in Monaco nicht viel schneller als sein junger Teamkollege.
 
Jenson Button: Note 5/10
Im Qualifying ließ sich Jenson Button fälschlicherweise vom Team überstimmen und setzte auf die weichen Reifen. Auf Startplatz acht war der Weltmeister der langsamste Pilot aus den Top-Teams. Im Rennen wurde es dem Engländer dann schnell zu heiß. Mit einem Ölleck und überhitztem Motor war bereits in Runde zwei Schluss.
 
Nico Hülkenberg: Note 4/10
Im Training konnte Nico Hülkenberg noch einigermaßen mit Teamkollege Rubens Barrichello mithalten. Im Rennen kam er nicht ein einziges Mal über die Ziellinie. Vermutlich lag dem heftigen Crash im Tunnel von Monaco ein technischer Fehler zugrunde.

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