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Fall Stepney

Neue Hausdurchsuchung

Foto: dpa

In der Spionage-Affäre der Formel 1 hat es erneut eine Hausdurchsuchung gegeben. Die italienischen Behörden untersuchten am Donnerstag (5.7.) bereits zum zweiten Mal die Villa des entlassenen Ferrari-Chefmechanikers Nigel Stepney bei Modena.

06.07.2007

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa weiter meldete, seien Ordner sowie Computerdaten sichergestellt worden. Zugleich hieß es, der beschuldigte Stepney sei möglicherweise bereits vergangene Nacht aus einem Ferienaufenthalt auf den Philippinen nach Italien zurückgekehrt. Er sei bei der Hausdurchsuchung aber nicht dabei gewesen.

Stepney wird vorgeworfen, Ferrari-Betriebsgeheimnisse an den Konkurrenten McLaren-Mercedes weitergegeben zu haben. Darauf habe es bei dem britisch-deutschen Team drei Siege hintereinander gegeben. In der Gesamtwertung führt vor dem Großen Preis von Großbritannien am Sonntag der Brite Lewis Hamilton (64 Punkte) vor Teamkollege und Titelverteidiger Fernando Alonso (Spanien/50). Das Ferrari-Duo Felipe Massa (Brasilien/47) und Kimi Räikkönen (Finnland/42) belegt die Ränge drei und vier.

Stepney stand 14 Jahre in Diensten der Scuderia. Von 1993 bis 2001 war er Chefmechaniker, im Jahr 2002 war er für das Betanken der Rennwagen während der Grand Prix’s verantwortlich. Stepney soll sich nach dem Weggang von Technik-Chef Ross Brawn Ende der vergangenen Saison Hoffnungen auf dessen Nachfolge gemacht haben.

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