Nächstes Rennen: 18. März 2012
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Felipe Massa: 48 Stunden Warten auf Besserung

Felipe Massa

Felipe Massas Zustand nach seinem Unfall im Abschlusstraining ist unverändert stabil. Der Brasilianer war die Nacht über in einem künstlichen Schlaf gehalten worden. Es sei zu keinen weiteren Komplikationen gekommen, hieß es bei Ferrari.

Massa bleibt bis auf weiteres in der Intensivstation. Ferrari teilte mit, dass für heute eine weitere Computertomografie des Gehirns angesetzt ist. Die Operation zur Ausrichtung des Bruchs der Schädeldecke an der Stirn war erfolgreich verlaufen. Mehr Sorgen macht die Gehirnerschütterung, die sich auch als Gehirnprellung herausstellen könnte.

Es wird 48 Stunden dauern, bis man genau weiß, wie sich die Verletzung entwickelt. Experten rechnen damit, dass Massa mindestens eine Woche in der AEK-Klinik von Budapest bleiben muss, bis er in ein anderes Krankenhaus verlegt werden kann. Als Bernie Ecclestone den Ferrari-Piloten um 23 Uhr nachts in der AEK-Klinik besuchte, schlief der Patient. "Wir müssen die Berichte der Ärzte abwarten. Im Augenblick können wir nicht viel tun", sagte der Formel 1-Chef.
 
Barrichello verliert Feder

Am Brawn GP von Barrichello hatte sich im Qualifying zum GP Ungarn ein Federring gelöst, der dann vom Frontflügel des Ferrari aufgelesen wurde und von dort gegen den Helm von Felipe Massa prallte. Der Brasilianer kam bei rund 280 km/h nach links von der Strecke ab, durchquerte ein Grasstück und schoss dann in gerader Linie auf den Reifenstapel zu.

Da der Vizeweltmeister noch bremste, war er zu diesem Zeitpunkt scheinbar noch nicht bewusstlos. Experten schätzen die Einschlaggeschwindigkeit bei dem Frontalaufprall auf rund 160 km/h. Bei der Bergung war Massa bewusstlos. Später spielten sich in der Notaufnahme der Rennstrecke dramatische Szenen ab. Massa blutete offenbar stark an der Kopfwunde und musste von den Ärzten sediert werden. Das linke Auge war wegen der Schwellung völlig geschlossen

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Michael Schmidt

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