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Felipe Massa

"Es ist nicht leicht, hier zu sein"

Felipe Massa Foto: Grüner 36 Bilder

In Sao Paulo besucht Felipe Massa erstmals nach seinem Unfall in Ungarn wieder ein Formel 1-Rennen. Allerdings würde der Brasilianer lieber im Auto sitzen. "Es ist nicht leicht, hier zu sein und nur zuschauen zu können", klagte der Pechvogel der Saison.

16.10.2009 Tobias Grüner

Es war eine große Umarmungstour am Freitag im Fahrerlager von Interlagos. Der Formel 1-Zirkus hieß Felipe Massa wieder herzlich willkommen zurück. Alle waren erleichtert, den sympathischen Vizeweltmeister ohne große Nachwirkungen wieder begrüßen zu dürfen.

Massa leidet als Zuschauer

"Es geht mir sehr gut", berichtete der Rückkehrer. "Es ginge mir aber besser, wenn ich im Auto sitzen könnte." Man sah Massa an, dass er es kaum erwarten kann, wieder ins Cockpit zurückzukehren. Doch Ferrari entschied, das Comeback auf die kommende Saison zu verschieben. "Es ist nicht leicht, hier zu sein und nur zuzuschauen", klagte Massa.

Nach seinem schweren Unfall, bei dem er eine Feder an den Kopf bekam und ins künstliche Koma versetzt wurde, konnte er zuletzt große Fortschritte machen. "Nach der zweiten Operation vor drei Wochen habe ich viel trainiert. Ich bin jetzt wieder in der gleichen Form, wie vor dem Unfall."

Erster Test "nicht gerade langsam"

Unter der Woche hatte er erstmals wieder in einem Formel 1-Auto gesessen. In Fiorano testete er in einem zwei Jahre alten F2007, ob der alte Speed noch da ist. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich war nicht gerade langsam und die Konstanz hat auch gepasst. Ich bin sehr glücklich."

Auch Teamchef Stefano Domenicali zeigte sich zufrieden mit dem Erholungsprozess Massas, verteidigte aber gleichzeitig die Teamentscheidung, das Comeback noch hinauszuzögern: "Es scheint momentan noch ein langer Weg bis zum Start der nächsten Saison. Aber die Monate gehen schneller vorbei, als wir denken. Wir wollen sicher sein, dass Felipe zu 100 Prozent fit ist."

Erstes Treffen mit Fernando Alonso

In Brasilien traf Massa auch erstmals seit der Bekanntgabe auf seinen neuen Teamkollegen Fernando Alonso. Der Spanier hatte am Vortag gesagt, dass er gerne mit Massa sprechen wolle, um besser auf die Zeit bei Ferrari vorbereitet zu sein. "Wir haben heute nur Hände geschüttelt und nicht über nächstes Jahr gesprochen", berichtet Massa. "Dafür ist noch genug Zeit. Wir werden ein gutes Team bilden."

Auch der Teamchef freut sich bereits auf die kommende Saison und hat keine Bedenken, dass sich seine beiden Stars im Cockpit gegenseitig zerfleischen könnten. "Wir haben eine gute Fahrerpaarung, die weiß worauf sie Wert legen muss. Bei Ferrari hat das Team Vorrang. Beide respektieren das. Es wird keine Probleme geben."

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