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Felipe Massa

Ferrari-Wende in der Mittagspause

Formel 1-Test, Barcelona, 24.2.2012, Felipe Massa, Ferrari Foto: xpb 37 Bilder

Felipe Massa verlässt Barcelona mit einem positiven Gefühl. Nach Setup-Änderungen am Freitagmittag zeigte sich der zickige Ferrari plötzlich wie verwandelt. Auch in puncto Zuverlässigkeit gab es einen Schritt nach vorne. Vor dem ersten Rennen ist aber noch viel Arbeit nötig.

24.02.2012 Tobias Grüner

Ferrari ist das große Sorgenkind der Formel 1. Elf Testtage lang hat der neue F2012 der Konkurrenz keinen Anlass zur Sorge gegeben. Und auch zum Abschluss der Testfahrten in Barcelona am Freitag (24.2.) sah es eigentlich nicht danach aus, als gebe es irgendeinen Grund zur Hoffnung.

Ferrari baut Setup komplett um

"Bis heute früh war das Fahrverhalten noch ziemlich kritisch. Es war schwierig, das Limit zu finden und leicht, darüber hinauszugehen. Ich konnte kaum acht, neun Runden mit konstanten Zeiten fahren", gab Felipe Massa nach der Sitzung zu. Doch irgendwie kratzten die Ingenieure doch noch die Kurve. Mit einem Komplettumbau des Setups nach dem Mittag keimte plötzlich wieder ein kleines Pflänzchen Hoffnung im roten Lager.

"Am Nachmittag war das Auto komplett anders. Wir haben so viele Sachen über Mittag geändert, die sich positiv ausgewirkt haben. Wir haben uns überall verbessert - sowohl in langsamen als auch in schnellen Kurven", berichtete Massa, dessen Miene am Abend deutlich positiver wirkte als in den Tagen zuvor.

Mit der fünftbesten Zeit des Tages schlug sich die Wende zwar nicht im Klassement nieder, doch Ferrari verzichtete bislang zumeist auf Runs mit leerem Tank. Erst in der nächsten Woche will man sich um die Performance des Autos kümmern.

"Wir haben die Richtung gefunden, in die wir an den verbleibenden Testtagen weiterentwickeln müssen. Wir müssen noch viel arbeiten, aber wenigstens haben wir jetzt eine Idee, wo es hingehen soll. Aus der Fabrik müssen nun die richtigen Teile kommen, die dieses Auto im ersten Rennen konkurrenzfähig machen", forderte Massa.

Rennt Ferrari die Zeit davon?

Wenn der letzte Test in Jerez auf einer Skala von null bis zehn die Null ist, dann sei man nun nach Barcelona bei einer guten Fünf, so Massa. "Es gibt noch viel zu tun, um auf eine Zehn zu kommen. Da wollen wir hin. Wir haben einen guten Schritt gemacht, indem wir die richtige Richtung gefunden haben. Es gab so viele verschiedene Möglichkeiten mit dem neuen Auto. Da war es der wichtigste Punkt, die richtige Richtung zu finden."

Ferrari rennt allerdings langsam die Zeit weg. Mit dem reduzierten Testprogramm in diesem Jahr bleiben der Scuderia nur noch vier Tage, um sich auf den Saisonauftakt vorzubereiten. Massa lässt sich von der durchwachsenen Erprobungsphase aber nicht aus der Ruhe bringen. "Wie gut ein Auto wirklich ist, sieht man nicht beim Test. Das erfährt man erst beim Qualifying in Australien."

"Wir arbeiten hart daran, um wieder in die Position zu kommen, in der wir um Siege und Meisterschaften kämpfen. Aber das erste Rennen ist zu diesem Zeitpunkt nur schwer vorherzusagen. Letztes Jahr waren wir bei den Tests immer vorne dabei und in Melbourne hatten wir dann plötzlich mehr als eine Sekunde Rückstand."

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