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Felipe Massa hofft auf Podium

"Strecke und Updates sollten helfen"

Williams GP China 2014 Foto: xpb 68 Bilder

Felipe Massa erwartet, dass es für Williams in China besser läuft als zuletzt in Bahrain. Die Schwächen des Autos sind erkannt. Gegenmaßnahmen bereits eingeleitet. Neben den Updates soll auch der besondere Charakter der Strecke helfen.

17.04.2014 Tobias Grüner

Williams war vor der Saison als Geheimfavorit gehandelt worden. Die Ergebnisse in den ersten 3 Rennen konnten mit den hohen Erwartungen aber nicht mithalten. Felipe Massa und Valtteri Bottas konnten noch kein Podium verbuchen. Die Plätze 7 und 8 zuletzt in Bahrain sind weit entfernt von den gestiegenen Ansprüchen.

"Das Safety-Car war schuld", entschuldigte Massa das Ergebnis vom Wüstenrennen. "Wir haben das ganze Rennen ums Podium gekämpft. Ohne das Safety-Car hätten wir sicher die beiden Red Bull hinter uns gehalten. Und auch gegen Hülkenberg hätten wir eine Chance gehabt. Nur Perez war wohl etwas zu stark für uns."

Williams mit Updates für mehr Abtrieb im Heck

Der Grund dafür, dass Williams im Rennen gegen Force India unter Druck geriet ist auch gefunden. Die Reifen auf der Hinterachse sind zu früh eingegangen. "Wir brauchen im Heck mehr Stabilität. Das wissen wir schon seit den Wintertests. Wir hätten in Bahrain nicht wie Force India eine Zweistopp-Strategie fahren können."

Die ersten Maßnahmen um das Problem zu lindern sind bereits getroffen. "Wir haben für das Rennen hier in Shanghai neue Teile im Gepäck, die uns helfen sollten. Wir arbeiten hart daran. Die anderen Teams haben schon in den ersten Rennen Updates gebracht. Da hatten wir nicht viel. Jetzt sollte es auch bei uns nach vorne gehen."

Streckencharakteristik sollte für Williams passen

Nicht nur die neuen Teile sollten in China helfen. Hoffnungen macht sich Massa auch wegen der ungewöhnlichen Streckencharakteristik. "Wegen der langen Kurven werden hier die Vorderreifen mehr belastet als hinten. Das könnte uns helfen. Auch auf der langen Gerade sollten wir gut aussehen."

Könnte es vielleicht zum ersten Mal aufs Podium gehen. "Mal abwarten. Die besten Chancen hatten wir eigentlich in Australien, aber da hat es aus verschiedenen Gründen auch nicht geklappt. Deshalb bin ich mit den Erwartungen vorsichtig."

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