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Felipe Massa neuer Geheimfavorit

"Ich dachte, Rosberg schlage ich nie"

Felipe Massa  - Williams - Formel 1 - Test - Bahrain - 1. März 2014 Foto: xpb 19 Bilder

Die Formel 1 hat einen neuen Geheimfavoriten. Williams ist nicht nur auf die Renndistanz schnell. Nach dem Umbau der Fahrzeug-Abstimmung flog Felipe Massa auch bei seinem Qualifikationsversuch. Der Brasilianer fuhr die schnellste Runde des Bahrain-Tests. Und er schlug Nico Rosberg im direkten Duell.

01.03.2014 Michael Schmidt

Felipe Massa war beim Mittagessen noch skeptisch. Eigentlich wollte er an seinem letzten Testtag Qualifikationsversuche abspulen. "Damit wir rausfinden, wie schnell unser Auto auf eine Runde wirklich ist", erklärte Technikchef Pat Symonds. Das Formel-Urgestein stufte sein Auto auf der Renndistanz zwar ganz vorne mit ein, hatte aber Zweifel, ob es auf eine Runde gegen die Werks-Mercedes und McLaren bestehen könne.

Auch Felipe Massa war skeptisch: "Die Rosberg-Zeit von letzter Woche schaffe ich nie. Heute sowieso nicht. Der Wind bläst so stark, dass sich das Auto ganz schwer fahren lässt. Ich werde erst am Abend auf Zeitenjagd gehen."

Massa schlägt Rosberg und deklassiert Räikkönen

Nico Rosberg hatte in der ersten Bahrain-Woche eine Zeit von 1:33.283 Minuten vorgelegt. Auf weichen Reifen, bei idealen Bedingungen. Nicht zu heiß und Windstille. In der letzten halben Stunde ließen dann Felipe Massa, Nico Rosberg und Kimi Räikkönen den Hammer fallen. Bei etwas kühleren Temperaturen, immer noch Wind, dafür aber auf Supersoft-Reifen.

Massa ging aus dem Dreikampf mit 1:33.258 Minuten als Sieger hervor. Er schlug Rosbergs alten Bestwert um 0,025 Sekunden und die aktuelle Zeit um 0,226 Sekunden. Räikkönen wurde um 2,168 Sekunden abgehängt. Das ist ein Klassenunterschied. Den kann Ferrari nicht mehr mit konservativen Motoreinstellungen erklären. Wie sehr die Konkurrenz Williams ernst nimmt, zeigen Fragen aus dem Mercedes-Lager: "Weiß jemand, wie viel Sprit dieser Massa an Bord hatte?"

Massa sieht Mercedes leicht vorne

Massa ließ am Nachmittag die Abstimmung seines Autos ändern. Und plötzlich lag ihm sein Williams FW36 wieder so perfekt in der Hand wie in Jerez und in der ersten Bahrain-Woche. "Wir haben ein gutes Auto", resümierte der Brasilianer. "Ich bin echt zufrieden wie die Testfahrten gelaufen sind. Vom Speed und der Zuverlässigkeit her. Trotzdem sehe ich das Mercedes-Werksteam leicht vor uns."

Auf den Hinweis, dass er in Melbourne seinen zwölften Grand Prix gewinnen könne, grinste der kleine Mann aus Sao Paulo: "Ich bin bereit." Es wäre sein erster GP-Sieg nach dem unglücklichen Finale 2008 in Brasilien, bei dem Massa 30 Sekunden lang Weltmeister war und dann noch abgefangen wurde, weil Lewis Hamilton den rettenden fünften Platz erreichte.

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