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Felipe Massa vor dem GP Belgien

"Wir wissen mit dem Druck umzugehen"

Felipe Massa Foto: xpb 56 Bilder

Nachdem Felipe Massa 2009 verletzungsbedingt nicht beim GP Belgien an den Start gehen konnte, freut sich der Brasilianer nach der Sommerpause nun umso mehr auf die Ardennen-Achterbahn. "Ich kann mir keine bessere Strecke für den Neustart vorstellen als Spa", sagte Massa.

24.08.2010 Tobias Grüner

Felipe Massa hat eine aufregende erste Saisonhälfte hinter sich. Die Ferrari-Achterbahn begann mit zwei Podiumsplätzen in Bahrain und Melbourne und fand dann ihren Tiefpunkt mit drei punktlosen Rennen in Montreal, Valencia und Silverstone. Erst in den letzten beiden Rennen ging es sportlich wieder aufwärts. Für erhöhten Pulsschlag sorgte allerdings die Stallrgie-Affäre von Hockenheim und die emotionale Rückkehr nach Budapest, wo er vor einem Jahr schwer verunglückte.

Die Sommerpause kam für den kleinen Kämpfer aus Sao Paulo zu einem guten Zeitpunkt. In Brasilien tankte Massa Kraft für die letzten Rennen des Jahres. "Der Besuch bei meiner Familie war die ideale Pause für mich. Ich habe mich darüber informiert, was in der Heimat alles passiert ist und alte Freunde getroffen. Neben meinem Fitnesstraining konnte ich wirklich richtig abschalten", berichtet der Ferrari-Pilot über sein entspanntes Sommerprogramm.

Massa informiert sich bei den Ferrari-Ingenieuren

Ganz ließ ihn die Arbeit dann aber doch nicht los. Immer wieder ließ er sich mit den neusten Informationen aus Maranello versorgen. "Ich bin gut auf das Wochenende in Spa vorbereitet, da ich immer in Verbindung mit den Ingenieuren geblieben bin, auch wenn die selbst nicht in der Fabrik gearbeitet haben."

Massa ist zuversichtlich, dass der Aufschwung des Ferrari-Doppelsiegs von Hockenheim und der Plätze zwei und vier von Budapest auch in den nächsten Rennen fortgesetzt werden können. "Es sieht aus, als seien wir gut in Form. Im Zuge unseres Entwicklungsprogramms für den F10 erwarten wir noch neue Teile." In Spa kommt ein neuer Unterboden ans Auto. In der letzten Stufe des angeblasenen Diffusors, strömen die Auspuffgase nun auch unter die Lamellen am Heck.

Ferrari unter Erfolgsdruck

McLaren und Mercedes hatten diese Version bereits in den letzten Rennen im Einsatz, kämpften dabei allerdings mit Schwierigkeiten. Bei Ferrari darf man sich keine Ausrutscher mehr leisten. Auf Platz fünf ist Teamkollege Fernando Alonso 20 Punkte von der Spitze entfernt. Massa hat einen Rang dahinter bereits einen Rückstand von 64 Zählern. Massa erwartetet einen spannenden Endspurt um den WM-Titel und sieht sein Team mit guten Chancen.

"Ich selbst und auch Ferrari haben diese Situation schon früher erlebt und wir wissen, mit dem Druck umzugehen, indem wir uns auf die Arbeit konzentrieren. Wir müssen darauf aufbauen, wie wir vor der Sommerpause aufgehört haben." Obwohl er den Urlaub genossen habe, sei er hochmotiviert. Besonders nachdem Massa den aufregenenden Achterbahnkurs in Spa im Vorjahr auslassen musste. "Ich habe es vermisst, mein Auto zu fahren und ich könnte mir keinen besseren Ort für den Neustart vorstellen als Spa."

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