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Felipe Massa

"Wir haben ein schnelleres Auto"

F1 Test 2011 Barcelona Foto: xpb 39 Bilder

Felipe Massa beendete seinen letzten Testtag vor Saisonbeginn mit einem zweiten Platz. Dem Brasilianer fehlten drei Zehntel auf die Bestzeit von Sergio Perez. Das neue Technikpaket hat laut Massa die Erwartungen erfüllt.

10.03.2011 Michael Schmidt

Die beiden Top-Teams der Formel 1 schieben sich die Favoritenrolle gegenseitig zu. Mark Webber antwortete auf die Frage, wen er auf seiner Liste an erster Stelle habe: "Mein Favorit ist Ferrari." Felipe Massa konterte: "Ich hoffe, Webber hat Recht, fürchte aber, dass er sich irrt. Für mich ist Red Bull die Nummer eins. Sie sind Weltmeister, und sie sind schnell."

Distanzrekord für Ferrari

Felipe Massa beendete seinen letzten Testtag vor dem Saisonstart in Melbourne mit einer Zeit von 1.22,092 Minuten als Zweiter. Drei Zehntel hinter Tagessieger Sergio Perez, drei Zehntel vor Webbers Red Bull. Mit 132 Runden oder 615 Kilometern markierte Massa einen neuen Distanzrekord. Der Brasilianer spulte somit zwei Renndistanzen an einem Tag ab.

Sein Fazit fällt positiv, aber nicht euphorisch aus: "Das neue Technikpaket hat die Erwartungen erfüllt. Wir haben ein schnelleres Auto. Mehr Grip, mehr Abtrieb. Das wirkt sich auch positiv auf den Reifenverschleiß aus." Am Gripverlust durch alternde Reifen haben aber weder der runderneuerte Ferrari noch die höheren Temperaturen viel geändert. "Der Unterschied zu vorher ist kaum spürbar."

Mit Pirelli zur alten Qualifikationsstärke

Der Ferrari F150 in seiner Barcelona-Version ist das Auto, mit dem Massa und Fernando Alonso beim Saisonstart in Melbourne leben müssen. "Wichtig ist, dass jetzt noch weitere Schritte folgen", mahnt Massa an. Da liest man zwischen den Zeilen, dass offenbar noch Luft nach oben ist.

Massa zählt zu den wenigen Fahrern, die in den Pirelli-Reifen auch positive Aspekte sehen: "Mit einem frischen Reifensatz spüre ich sofort Grip. Das war bei Bridgestone anders, speziell mit den härteren Mischungen. Damit werde ich zu meiner alten Qualifikationsstärke zurückfinden."

Das Rennen, so Massa, wird für alle im Feld eine neue Disziplin: "Da erwartet uns genau das Gegenteil von der Qualifikation und von dem, was wir in den letzten Jahren gewohnt waren. Wir müssen vorsichtig fahren, um die Reifen zu schonen. Von einem Stopp geht es rauf auf drei oder vier. Wer das am besten hinkriegt, lässt sich heute noch nicht sagen. Die Startaufstellung wird nicht mehr unbedingt ein Indikator sein, wie es im Rennen laufen könnte."

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